Fiktive Realität - Reale Fiktion

Projekt Holzgestaltung 2014, 3. Semester
Modul AKS 224 – Materialästhetik

Häufig wird unsere Wirklichkeit von Fiktionen überlagert: – von virtuellen Welten im web, von Produktfälschungen, von Materialimitationen, von manipulierten Fotografien, von Talkshows mit Menschen mit gefälschten Biographien, von künstlichen Landschaften, von getürkten Weltnachrichten, manipulierten Wahlen bis hin zu falschen Identitäten im www. Das Projekt "Fiktive Realität - Reale Fiktion" widmet sich in spielerischer Weise dem Thema „ Ästhetik des Fiktiven“. Kleine Dinge oder Ausschnitte aus der Realität wurden abgeformt, mittels Gießtechnik und keramischer Gießmasse reproduziert und zu etwas Neuem zusammengesetzt, das keine Entsprechungen in der Realität hat. Der 400 mal reproduzierte Backenzahn (Julia Hrdlika), im Wind schaukelnde, leise klirrende Teebeutel (Lukas Schubert) oder giftgrüne Pralinen aus Porzellan (Marlen Tröger) sind nur drei von insgesamt vierzig experimentellen Ergebnissen. In Ergänzung des Projektes entstand ein künstlerischer Film, der einzelne, mit einer GoPro Kamara erstellte, Videoclips der Studenten zu einer irrealen Geschichte zusammenfügt.

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