Kunst- und Designgeschichte

Kunst- und Designgeschichte

Innerhalb der Fachgruppe wissenschaftlich-theoretische Grundlagen spielt die Thematisierung kunst- und designhistorischer Fragestellungen eine besondere Rolle. Dieses Lehrgebiet versieht Professor Dr. Thomas Pöpper. Veranstaltungen im Rahmen von Gastvorlesungen und Workshops (mit in- und ausländischen Kollegen und Kolleginnen) sowie Exkursionen ergänzen das Angebot. Auch das vielfältige Studium-Generale-Programm der Westsächsischen Hochschule Zwickau ist mit der Fachgruppe verzahnt.

Mit wissenschaftlichem Anspruch, methodisch vielfältig und stets anwendungsbezogen wird innerhalb des kunst- und designhistorischen Curriculums in sechs Semestern ein fundierter Überblick von den frühesten Kunst- und Ding-Zeugnissen der Menschheit bis zur Gegenwart geboten. Dabei werden insbesondere auch zeitgenössische Gestaltungsformen (wie beispielsweise die digitale Kunst und das virtuelle Design) in den Fokus gerückt.
Vorrangiges Ziel ist es, die angehenden Designer und Designerinnen anzuleiten, den historisch gegebenen, gestalterischen "Pool der Möglichkeiten" in seiner Breite und Tiefe auszumessen, um daraus Inspirationen zu schöpfen und Visionen für die Zukunft zu entwickeln.

Schwerpunkte der Lehre liegen auf der Antike, der Frühen Neuzeit (insbesondere Renaissance und Barock), der Klassischen Moderne und der Gegenwartskunst. Ebenso wie die Designgesichte des 19. bis 21. Jahrhunderts wird auch die allgemeine Kunstgeschichte nicht als chronologisch stilistische Abfolge von Haupt-und Meisterwerken gelehrt, sondern jeweils sach-, problem- und diskursorientiert aufbereitet und diachronisch bzw. systematisch analysiert.