Ausstellungen 2013

16. Ausstellung "Frivol & Glamourös - 100 Jahre Klöppelspitze"

vom 21.11.2013 - 09.02 2014

Ein inspirierendes Nebeneinander von historischen und zeitgenössischen Arbeiten aus dem Bereich Klöppelspitze erwartet den Besucher unserer neuen Ausstellung, die über den Jahreswechsel bis ins neue Jahr zu sehen ist. Mit einem umfangreichen Bestand an Arbeiten aus den 1910er und 1920er Jahren besitzt die Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg einen kleinen Schatz , dessen besonderer Wert sich auch aus den gleichzeitig dazu vorhandenen Dokumenten ermisst. Aufgestockt werden diese Raritäten der hauseigenen Sammlung durch Arbeiten aus späteren Jahrzehnten, die an der "Angewandten Kunst Schneeberg" entstanden sind. Mit den zahlreichen Objekten aus filigranem Metalldraht (Edelstahl, Silber und vergoldetes Silber sowie farbig eloxiertes Kupfer) erhält die Ausstellung eine sehr besondere Ausstrahlung. Auch die Architektur wurde einbezogen, etwa im hinteren Gewölberaum der 380 qm großen Galerie, wo 120 an Fäden schwebende Sterne aus Edelstahldraht (die sich im Wind eines unsichtbaren Propellers langsam bewegen) eine "Sternegrotte" bilden, oder im kleinen Turm, in dem ein mit dem Bayerischen Staatspreis für Design ausgezeichnetes Objekt aus Silberdraht von der Decke schwebt. Im Keller funkeln sechs frech-frivole Blattkleider im Licht der Halogenstrahler und provozieren phantasievolle Gedanken. Im Foyer erstrahlen die Gewölbe im hellen Licht und bilden einen leuchtenden Fond für die vielen dort installierten Objekte, etwa die glamourösen Kragen aus Eisen oder Kupfer oder die filigranen Musterzeichnungen in weißer Tusche auf schwarzem Papier.

 


15. Ausstellung "punkt 13 - Die Bachelorarbeiten des Jahres"

vom 20.09. - 17.11.2013

Auf den Punkt gebracht: auch 2013 entstanden zahlreiche Abschlussarbeiten an der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg, die ab 20. September für acht Wochen zu sehen sein werden. Funktionales für den Wohnbereich, Modekollektionen unter vielfältigen Themenschwerpunkten wie der Neuinterpretation klassischer Damenoberbekleidung oder der ungewöhnlichen Verwendung von Stepptechniken; mehrere Musikinstrumente, ein transportables Mini-Puppentheater , ein Set edler Wohnraumtische für die Firma THONET, Entwürfe für Damaststoffe, schalenartige Objekte aus geklöppeltem Draht, eine Kinderwiege, witzige Taschen, aber auch Textilien für "junges Wohnen" sind nur einige von ihnen. Ein Spiel(e)tisch lädt zum Spielen mit fünf verschiedenen Brettspielen ein. Zur Ausstellung gibt es am 24. Oktober ein Livekonzert mit Malte Vief. Näheres unter "Veranstaltungen 2013".

 


14. Ausstellung "Behältnis, Gefäß & Verpackung - Grenzlinien zwischen innen und außen"

vom 5.7. - 15.9.2013

Innen und außen sind zwei verschiedene Welten. Oft werden beide nur durch eine hauchdünne Hülle getrennt, die dem Inneren Halt gibt und vor dem Äußeren schützt. Oder sie bewahrt die Außenwelt vor dem brisanten Inhalt.
Vielfach ist es diese Umhüllung, die dem Inhalt Form verleiht, etwa bei Flüssigkeiten und Schüttgut. Manchmal formt sich die Hülle nach den Umrissen des Inhalts, etwa bei Etuis von Instrumenten oder Gefäßen. Bisweilen gaukelt die Hülle mehr vor, als sich tatsächlich darin verbirgt.
In anderen Fällen verschleiert die Umhüllung dezent und bescheiden Kostbares, das in ihr steckt. Oder sie leitet das Auge des Betrachters bewusst in die Irre. Ein Gefäß kann zugleich die Verpackung sein, seltener umgekehrt.
Immer wieder beschäftigen sich Studenten in Schneeberg mit dem Thema Verpackung, spätestens dann, wenn sie an eine Vermarktung ihrer Produkte denken. Aber auch das Gefäß ist häufig ihr Thema, sowohl im wörtlichen Sinne, als auch in freier, künstlerischer Interpretation.
Während wir im ebenerdigen Bereich der Galerie Historisches, Kurioses, Kultiges und Zeitgemäßes aus dem Besitz von 25 Leihgebern zeigen, gibt es im Kellergewölbe eine Auswahl von Entwürfen aus der Studienrichtung Holzgestaltung der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg zu sehen.
Die Besucher unserer Hochschulgalerie sind herzlich eingeladen, sich auf einen unterhaltsamen Weg durch die Welt der Verpackungen, Gefäße und Behältnisse zu begeben. Allerdings kann die Ausstellung trotz der stattlichen Zahl von 150 Objekten nur einen Ausschnitt aus der Vielfalt widerspiegeln, die uns umgibt. Jeder Besucher wird das aus seiner Sicht Fehlende gedanklich ergänzen. Funktionale Gefäße, außerdem solche mit symbolischer Bedeutung sowie solche mit reinem Schauwert, aber auch künstlerisch-konzeptionelle Lösungen erinnern auf 380 qm Fläche an die enorme Bandbreite der “Grenzlinien zwischen Innen und Außen³. Ganz bewusst stehen einfache Formen neben üppigem Zierrat, preiswerte Werkstoffe neben kostbaren, Historisches neben ganz Aktuellem - so, wie es auch im wirklichen Leben ist. Wir sind uns sicher, dass diese Sommerausstellung zum Gespräch anregen wird.

Zahlreiche Personen, Institutionen und Firmen haben unserer Ausstellung durch Leihgaben zum Leben verholfen. Wir bedanken uns sehr herzlich bei SBS-Deko Chemnitz, Kavalir & Co. GmbH Chemnitz, Galerie MachArt Chemnitz, Restaurant Vitzthum Lichtenwalde, Firma Motorrad-Oertel Niederdorf, Spielzeugmuseum Seiffen, Physikalisch-Techisches Institut der Westsächsischen Hochschule Zwickau; Familie Hamann, Greiz; Steffi Schmidtke, Frank Weber, Walter Bauer, Dr. D. Tränkmann, Antonie Geißler, Robert Merle, Renate Oslislok, Fam. Weber, Fam. Petermann, Dr. Frank Espenhain, Heinrich Löw, Mathis Stendike, May und Prof. Jochen Voigt (alle Chemnitz); Fam. Hunger, Augustusburg; Prof. Dr. Andreas Michel, Markneukirchen; Prof. Gerd Kaden, Neuhausen und Markus Weber, Schneeberg.

 


13. Ausstellung "THONET - Die pure Form"

vom 26.04. - 30.06.2013

Mit der aktuellen Ausstellung ist internationales Flair in die Räume unserer Galerie im Schloss Lichtenwalde eingezogen, denn die neue Schau präsentiert weltberühmte Klassiker und neueste Kreationen aus dem hessischen Frankenberg ­ dies im Dialog mit der Architektur. Auf 380 qm Fläche gibt es einen Querschnitt durch 150 Jahre Möbeldesign, das bei THONET schon immer im Zeichen der Minimierung und Reduzierung auf das Wesentliche stand. Mit dem Kaffeehausstuhl Nr. 14 aus im Dampf gebogenem Buchenholz entstand im 19. Jahrhundert eines der ersten industriell herstellbare Möbel der Welt. Mit ihren Stahlrohrstühlen und -sesseln setzten Bauhauskünstler wie Mart Stam und Marcel Breuer Meilensteine des Industriedesigns.
Ergänzt wird die Schau durch Sitzmöbelentwürfe, die in Zusammenarbeit mit THONET in der Studienrichtung Holzgestaltung in Schneeberg entstanden.

 


12. Ausstellung CONNECT / Zeichnungen + Illustrationen + Mode und "foyer special"

vom 15.2. - 21.4.2013

Ab 15. Februar, 11.00 Uhr, öffneten sich die Türen der Galerie Angewandte Kunst Schneeberg im Lichtenwalder Schloss zur neuen Ausstellung CONNECT /Zeichnungen + Illustrationen + Mode, die bis zum 21. April zu sehen sein wird. Gezeigt werden graphische Blätter zum Thema Mode, wobei die große Vielfalt der künstlerischen Techniken besticht. Ob aquarellierte Zeichnungen, Collagen oder Tuschezeichnungen - die menschliche Figur steht im Mittelpunkt aller Betrachtung. Aus der Studienrichtung Modedesign stammen die schicken Bekleidungsentwürfe, die in direkter Korrespondenz zu den graphischen Blättern stehen. Die Fachgruppe künstlerisch-gestalterische Grundlagen stellt mit der von Prof. Thomas Knoth kuratierten Schau einen relativ jungen Schwerpunkt der Basisausbildung vor, der mit besonders engem Bezug zum Fachstudium angelegt ist.

Flankiert wird die neue Ausstellung von einer zweiten, etwas kleineren Schau der Studienrichtung Holzgestaltung, mit der zum ersten Mal ein neues Ausstellungsformat getestet wird: "foyer special". Das 90 qm große Galeriefoyer soll sich zukünftig skizzenhaft brandaktuellen Ergebnissen eines oder mehrerer Studienprojekte widmen. Dazu zählen u.a. "Zinn" und "Gestühl für St. Wolfgang". Zu sehen ist auch das neueste Video, das innerhalb des Projektes "Zinn" entstand: In einer Nach- und Nebelaktion werden billige Kitschfiguren und historisch verbrämte Kunstgewerbeobjekte aus Zinn eingesammelt, eingeschmolzen und zu wunderbar modernen Stücken "umgegossen". Aus Kitsch wird Kunst!

 


11. Ausstellung "Paper la Papp - Künstlerisches auf und aus Papier"

vom 23.11.2012 bis 10.2.2013

Die Ausstellung zeigt auf 350 qm, was Studenten aller Studienrichtungen der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg aus Papier und Pappe gezaubert haben.
Ein Teil der Arbeiten entstand als Ergebnis von Semesterarbeiten, ein anderer im Eigenauftrag. Verblüffend ist die Bandbreite der Techniken, wie Schöpfen, Kaschieren, Falten, Schneiden, Bemalen und Fotografieren. Aber auch beim Werkstoff selbst gibt es große Vielfalt, denn es kommen Wabenplatte, geschöpftes Papier, Papiermaché oder hauchdünne Seidenpapiere zum Einsatz. Ausstellungskuratorin ist Carolin Schulze, Studentin in der SR Holzgestaltung und Galeriemitarbeiterin. Sie hat zahlreiche ihrer Kommilitonen als Aussteller gewonnen, die ein Feuerwerk aus Ideen zündeten.
Vom 3 Meter langen Papierfisch über stabile Möbel aus Papier und Pappe bis hin zum edlen Schmuck für die eigenen vier Wände wurden "alle Register gezogen".