Veranstaltungen 2014

Fotografische Nachlese zum Livekonzert am 27.11.2014

Vernissage mit Livekonzert TOM QUAYLE & MARTIN MILLER

in der Galerie am 27. November 2014 um 19.30 Uhr / Einlass ab 19.00 Uhr
Konzertkarte 10 Euro incl. Getränke

Die E-Gitarristen Tom Quayle und Martin Miller sind seit Oktober auf Europatournee. Budapest, London, Glasgow, Liverpool und Köln heißen einige ihrer Stationen. Wir freuen uns außerordentlich, dass beide Musiker nun auch nach Lichtenwalde kommen.
Zur Vernissage unserer Ausstellung "Hoch, Flach & Tief" gibt es ein Livekonzert der beiden.

Der 1980 in Bristol geborene und in Leeds (Großbritannien) lebende Musiker Tom Quayle gilt dank seines einzigartigen Stils und brillanter Technik inzwischen als einer der weltbesten Fusion-Gitarristen. Sein Durchbruch erfolgte 2008, als er ins Finale des international renommierten "Guitar Idol" in London kam. Tom weist eine vielfältige Karriere als Performer, Session-Musiker und Musikjournalist auf, regelmäßig schreibt er für das britische "Guitar Interactive Magazine". Seine Lehrbücher werden von tausenden Gitarristen in aller Welt gelesen. Mit namhaften Musikern, wie etwa Dweezil Zappa (dem Sohn von Frank Zappa), tritt Tom Quayle zu Livekonzerten auf.
Auch Martin Miller, Fusion-Gitarrist aus Dresden, gehört zu den Weggefährten Quayles. 2012 absolvierte Miller, der an der Hochschule für Musik Carl-Maria von Weber in Dresden studiert hat, seine ersten beiden internationalen Tourneen. Sein Debütalbum "The other End" kam 2013 beim britischen JTC Label auf den Markt und wurde von der Musikkritik begeistert aufgenommen. Er ist Mitglied der bekannten Tom-Götze-Band (Tom gastierte 2013 mit Stephan Bormann in unserer Galerie).

Live in concert: Tom Quayle & Martin Miller Two world class players, teachers and stand up guys

Tom Quayle is one of the finest players the UK has to offer. A highly respected educator, Tom has become an authority on jazz/fusion playing and his instructional DVD's and downloadsare some of the most popular available today. Tom has played and taught all over the world and in 2013 he was one of the instructors at Dweezilla which was a guitar instructional camp hosted by Dweezil Zappa.Tom is also a regular columnist for Guitar Interactive Magazine and has released a number of instructional DVD's with Lick Library. Tom is one of the tastiest players you are going to hear and his skills as an improviser must be heard to be believed!

Martin Miller is a German guitar player who has been making a splash in the guitar scene over the last few years. Martin is another highly respected educator who regularly releases packages with Jam Track Central. Martin has a successful solo album release called 'The Other End' where you can hear his highly original guitar playing and songwriting. Whether he is playing complex bebop or balls to the wall metal, Martin's playing is sure to make your jaw drop!

Video Quayle & Miller Martin
Miller 'A Test In Time'

 


Volles Haus zur Ausstellungsvernissage

In seiner Laudatio hob Galerieleiter Prof. Voigt die hohe Akzeptanz der ausgestellten Objekte hervor und das große Interesse an den Schneeberger Studienegebnissen: an nur drei Wochenenden kamen bereits über 1000 Besucher in die Galerie. Wie aus einer Feen- oder Geisterwelt herüberklingend wirkte Trautonia Capras Theremin, ein 1919 erfundenes elektronisches Instrument von eigenwilligem Klang. An Capras Seite entfesselte Matthias Schuster, Urgestein der Hamburger Musikavantgard, einen elektronischen Sound, bei dem mal sphärisch schwebende Klangteppiche, mal fast technoartige Beats überwogen. Beide Musiker fanden sich vor etlichen Jahren zur Band "Das Institut" zusammen und treten gemeinsam international auf. Nun gab es auch in der Hochschulgalerie in Lichtenwalde ein 80minütiges Gastspiel der renommierten Soundbastler. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Remise landeten zunächst die "Weltraumhasen", bevor der Smashhit "Das Kraftwerk" erklang, der angesichts der Fukushima-Katastrophe aktueller denn je erschien. Die Musiker hatten sich im Vorfeld viel Zeit genommen, um das Rauschen, Plätschern und Tröpfeln der zahlreichen Brunnenanlagen des Schlossparkes elektronisch zu speichern, zu verfremden und schließlich in ein Lichtenwalde special einfließen zu lassen. So erklang dann auch ein 10minütiges Werk, dessen geheimnisvolle Atmosphäre an die lange Genesis des Parkes erinnern sollte. Stimmfetzen und geflüsterte Worte wirkten wie Echos der Vergangenheit, Wind- und Wassergeräusche wie Konstanten einer jahrhundertealten Geschichte. Insgesamt überwogen die spärischen Sounds, aber auch bluesähliche Songs wie "Granit avenue" oder "Rain vever" – natürlich elektronisch instrumentiert – flossen in das Konzert ein. Soundgesteuerte Lichteffekte unterlegten die Musik und tauchten Bühne und Musiker in satte Farben. Auf großes Interesse stieß Capras anschließende Demonstration ihres Moog-Theremins, das mit Hilfe zweier Antennen berührungslos gespielt wird.

"Die Zukunft ist längst vorbei" Livekonzert der Hamburger Band "Das Institut"

in der Galerie am 9.10.2014 um 19.30 Uhr / Einlass ab 19.00 Uhr
Konzertkarte 10 Euro incl. Getränke, Studenten frei

Zum Konzert anlässlich der Ausstellung "Design 2014 - Weniger ist mehr" begrüßen wir die in Wien geborene und in Hamburg lebende Sängerin und Thereministin Trautonia Capra sowie den Hamburger Musiker und Pionier elektronischer Musik Matthias Schuster. Unter dem Bandnamen "Das Institut" produzieren sie kultige Musik, die von Capras außergewöhnlicher Stimme und ihrem Theremin-Spiel geprägt ist (das Theremin ist ein elektronisches Instrument, welches 1919 von Lew Thermen in Russland erfunden wurde), sowie von Schusters Sound auf analogen Synthesizern. Eine Performance aus Klang und Licht!

Trautonia Capra studierte Musik und Theater am Franz Schubert Konservatorium in Wien sowie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Hamburg. Als innovative Theremin-Spielerin wurde die Künstlerin in der Elektronik-Szene bekannt. Seit 1995 arbeitet sie mit der Hamburger „Analog-Ikone“ Matthias Schuster zusammen, gemeinsam riefen sie das Bandprojekt „Das Institut“ ins Leben. Trautonia Capra führte 2013 ihr elektronisches Soundprojekt "2000 Miles Under the Sea" im VIVO Media Arts Centre in Vancouver auf.

Schuster musiziert mit analogen elektronischen Klangerzeugern, die einen anderen Soundkosmos verkörpern, als heutige digitale Instrumente. Er studierte Kunst an der Schule für Freie Malerei und Grafik Pulley-Boyes und an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. 1979 gründete er mit Michael Ruff die legendäre Band "Geisterfahrer", die zu den wichtigen Vertretern der Neuen Deutschen Welle gehörte, die in Hamburg einen ihrer Hauptschauplätze hatte. Heute zählt Schuster zu den bekanntesten Komponisten und Spielern elektronischer Musik in Deutschland. Gemeinsam mit Capra schuf er z.B. die Musik zu Heiner Müllers „Hamletmaschine“ in der Aufführung des Dorothy Somerset Studio der University of British Columbia in Vancouver. Wien, London oder New York heißen weitere Orte, an denen Capra und Schuster ihre Klangspuren hinterließen.

Das Konzert in Lichtenwalde wird einen Querschnitt aus dem reichen Schaffen der beiden Soundtüftler bieten. Darüber hinaus gibts eine spezielle „Lichtenwalde-Premiere“, denn der genius loki von Park und Schloss hat die Hamburger Musiker in ihren Bann gezogen. Speziell für die Vernissage waren sie im Park unterwegs und haben mittels eines Samplers charakteristische Geräusche aufgenommen, die mehr oder weniger verfremdet in ihre Musik einfließen werden. Die Eventkünstlerin und Sängerin Trautonia Capra spielt ein Theremin von Moog, DER berühmten Firma, deren Gründer Robert Moog den legendären Moog Synthesizer erfand. Das Theremin ist ein elektronisches Instrument, welches man über den Abstand der Hände zu zwei Antennen zum Klingen bringt. Die elektrische Kapazität des menschlichen Körpers beeinflusst dabei ein vom Theremin erzeugtes elektrisches Feld.

Viel Beifall für Ausstellung und Konzert

Trotz des Länderspiels Deutschland / USA in der Fußballweltmeisterschaft waren überdurchschnittlich viele Besucher in die Hochschulgalerie gekommen, sodass zusätzliche Stühle herangeschafft werden mussten und der Raum die Menschen kaum aufnehmen konnte. Etwa 130 Kulturinterssierte aus Chemnitz, Zwickau, Greiz, Dresden, Meißen, Hoyerswerda, Pulsnitz, Plauen, Schneeberg und der Chemnitzer Region waren gekommen, um ein Livekonzert der Extraklasse zu hören (bereits eine Woche vor Veranstaltungsbeginn ausverkauft), die 350 qm große Ausstellung zu sehen, das reichhaltige Buffet zu genießen, aber natürlich auch, um der Verabschiedung Prof. Gerd Kadens beizuwohnen. Prof. Jochen Voigt, der die Laudatio hielt, hob besonders die Verdienste Kadens um die Etablierung einer in Deutschland einzigartigen Studienrichtung sowie um die Mitarbeit bei der Errichtung der Galerie hervor. Der amerikanische Pianist Jeffrey Goldberg und seine musikalischen Freunde Ovidiu Simbotin und Jacub Tylman boten anschließend ein Konzert, bei dem regelrecht die Post abging. Rumänische Volksweisen, jiddische Musik, Tangostücke von Astor Pantaleón Piazzolla (dem berühmten argentinischen Bandoneon-Spieler und Komponisten) sowie freie Improvisationen fügten sich zu einem unvergesslichen musikalischen Erlebnis, souverän und voller Spiellust dargeboten von drei Vollblutmusikern. Unterstützt wurde der Vernissageabend vom Restaurant Vitzthum im Schloss Lichtenwalde.

Galerieleiter Prof. Jochen Voigt begrüßte die zahlreichen Besucher und hielt die Laudatio

 


Die Galerie ist ein Schaufenster

Interview mit Prof. Gerd Kaden über die Ausstellung IMPULSE in der Galerie Angewandte Kunst Schneeberg, veröffentlicht in der Freien Presse vom 1. Juli 2014

Lichtenwalde. Schneeberger Studenten zeigen in der Lichtenwalder Galerie Holzobjekte, die hoch gelobt werden. Eveline Rößler sprach mit Professor Gerd Kaden, der den Studiengang in Schneeberg leitet, über die Gründe und darüber, was ihn als Hochschullehrer stolz macht.

Freie Presse: Professor Kaden, hatten Sie sich nicht nachträglich geärgert, dass die neue Sommerschau in der Galerie auf Schloss Lichtenwalde am 26. Juni eröffnet worden ist?

Gerd Kaden: Weil an dem Tag das WM-Fußballspiel zwischen der deutschen und der amerikanischen Mannschaft stattfand? Das war nicht weiter tragisch. Das ging aber nicht nur mir so, sondern auch vielen Studenten und Gästen. Es waren alle Stühle bis auf den letzten Platz besetzt, das Interesse war übergroß.

Freie Presse: Woran lag das Ihrer Meinung nach? An der großen Bandbreite zum Thema "Impulse - Ideen aus Holz"? An der hohen Qualität der studentischen Arbeiten, die durchaus auch mit Humor daher kamen?

Gerd Kaden: Daran auch. Aber ich fand es ebenso herausragend, wie es Galerieleiter Jochen Voigt zur Ausstellungseröffnung geschafft hat, einen derart hervorragenden internationalen Musiker wie den amerikanischen Pianisten Jeffrey Goldberg nach Lichtenwalde zu holen. Die Musik war außergewöhnlich, Weltklasse.

Freie Presse: Freut es Sie da besonders, dass es diese Galerie der Angewandten Kunst Schneeberg im Schloss Lichtenwalde gibt? Am Anfang mussten einige Reibungspunkte zwischen Hochschule und Schlossbetriebe beseitigt werden, etwa, wie die Galerie zu finanzieren ist?

Gerd Kaden: Ja, aber wir haben uns vor zwei, drei Jahren an einen Tisch gesetzt, die Unklarheiten ausgeräumt. Ich denke, in der Zwischenzeit hat die Galerie ihre Einzigartigkeit gezeigt.

Freie Presse: Was würde man nicht sehen können, gäbe es diese Galerie nicht?

Gerd Kaden: Das lässt sich leicht beantworten: Man würde das aktuellste, was es an Design gibt, verpassen. Ich denke, die Galerie der Schneeberger Studenten hier in Lichtenwalde ist ein optimales Schaufenster weit in die Region hinaus - optimal für die Studenten und die Fakultät, die Neues, Kreatives, aber auch historisch Wertvolles präsentieren. Optimal auch für die Region, die mit dem Angebot immer mehr Interessenten nach Lichtenwalde lockt.

Freie Presse: Kommen wir zur aktuellen Ausstellung zurück: Was ist das Besondere an dieser Schau?

Gerd Kaden: Die Holzgestaltung der Angewandten Kunst Schneeberg als Fakultät der Westsächsischen Hochschule Zwickau blickt auf eine lange Tradition zurück. Die Studenten dieser Fachrichtung stellen Arbeiten aus, die in den vergangenen zwölf Monaten entstanden sind. Die Schau bildet die ganze Bandbreite ab.

Freie Presse: Viele der Exponate fanden schon Resonanz - etwa auf der Möbelmesse in Köln. Ist das normal?

Gerd Kaden: Eher nicht. Umso bemerkenswerter ist es in der Tat, dass die Exponate des Konzepts "Schneeberger auf Reisen" in Köln und bei den Coburger Designtagen Erfolge feierten. Darüber hat die "Süddeutsche Zeitung" auf einer ganzen Seite berichtet. Auch der aktuelle Wettbewerbsbeitrag der Schneeberger für das Grassi-Museum Leipzig ist zu sehen.

Freie Presse: Worauf führen Sie die Erfolge zurück?

Gerd Kaden: Diese Ergebnisse zeigen eindeutig, dass die Lehre in Schneeberg auf der Höhe der Zeit ist und das Prinzip des praxisorientierten Studiums funktioniert und Früchte trägt.

Freie Presse: Was hat Sie in der neuen Ausstellung in Lichtenwalde am meisten begeistert?

Gerd Kaden: Mir imponiert, wie die Studenten mit Professor Voigt die Schau konzipiert haben, damit sie ein stimmungsvolles, spannendes Ganzes ergibt.

Freie Presse: Nach dem Sommer haben Sie ein Freisemester und gehen dann in Ruhestand. Angst davor?

Gerd Kaden: Eher nicht. Es ist ein Loslassen vom Fakultätsbetrieb. Ich habe noch meine eigene Firma, kann es dort ruhiger angehen als bisher und mich neuen Projekten widmen.

Freie Presse: Worauf sind Sie im Rückblick am meisten stolz?

Gerd Kaden: Dass die Studenten seit mindestens 10, 15 Jahren auf dem regionalen und internationalen Design-Markt gut bestehen und Zeichen setzen.

Das Objekt Tee-Klang von Lukas Schubert (4. Semester Holzgestaltung) hat es bis auf die Titelseite der Freien Presse vom 25. Juni 2014 geschafft. Die vermeintlichen Teebeutel bestehen aus Porzellanmasse und bewegen sich im Wind eines Propellers, wodurch sie aneinanderschlagen und ein leises Klingen erzeugen. Das Objekt entstand im Rahmen des Semesterprojektes "Fiktive Realität - reale Fiktion"


Fotografische Nachlese zur Vernissage am 26. Juni 2014

 


IMPULSE - Ideen aus Holz

Vernissage zur neuen Ausstellung am 26.6.2014 um 19.30 Uhr / Einlass ab 19.00 Uhr
Eintritt 10 Euro (Getränke und Speisen inbegriffen)

Nach langer Zeit gibt es wieder eine große Ausstellung zu eröffnen, die dem Thema Holzgestaltung gewidmet ist. Prof. Gerd Kaden, der die Studienrichtung Holzgestaltung seit 1992 leitet, wird am Ende des Sommersemesters in ein Freisemester gehen und danach in den Ruhestand. Die Galerie möchte deshalb die Gelegenheit nutzen, sich mit einer Laudatio und dem Auftritt eines internationalen Musikertrios für Prof. Kadens langjähriges Engagement, auch für die Galerie im Lichtenwalder Schloss, zu bedanken. Getränke und leckere Häppchen – angerichtet von den Studenten der Galerie und dem Restaurant Vitzthum im Schloss – sorgen für das leibliche Wohl an diesem Abend.
Galerieleiter Prof. Jochen Voigt wird drei Musiker begrüßen, die gemeinsam einen Wirbelwind aus Balkanmusik, Jazz, Klezmer, Tango und freier Improvisation entfachen. Eingeladen sind:

Jeffrey Goldberg
Der US-Amerikaner Jeffrey Goldberg studierte an der Harvard University und der University of Michigan Komposition und Dirigieren u. a. bei Luise Vosgerchian, Sarah Benson und Leonard Bernstein. Er promovierte an der Harvard University im Fach Pädagogik und lehrte an dieser Einrichtung sowie an der Boston Arts Academy und am Rivers School Conservatory. Er arbeitete viele Jahre als Repetitor und Dirigent am Staatstheater Darmstadt und am Staatstheater Hannover und war als Musikdirektor bei verschiedenen Theatern in Boston und New England engagiert. Darüber hinaus trat er auch als Konzertpianist auf, u. a. mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Bolshoi Opera Orchestra of Minsk und der Concord Symphony. Der vielseitige Musiker widmet sich regelmäßig der Neuen Musik, spielt in Jazz-Clubs, gibt Workshops in Improvisation und Weltmusik.

Ovidiu Simbotin
In Bukarest/ Rumänien geboren, erhielt Ovidiu Simbotin seinen ersten Geigenunterricht im Alter von 4 Jahren. Simbotin studierte später Violine an der Musikhochschule „Karl Maria von Weber“ in Dresden bei Professor Karl Unger sowie Barockvioline an der Hochschule „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig bei Stefan Mai und Susanne Scholz. Nach einer Anstellung als stellvertretender Konzertmeister im Orchester des Stadttheaters Görlitz von 1987 bis 1997 ist er seit 1997 als stellvertretender Konzertmeister der „Robert Schumann Philharmonie“ Chemnitz engagiert.

Jakub Tylman
In Prag geboren, studierte Jacub Tylman an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin in der Klasse Boris Pergamenschikow und an der Hochschule für Musik Köln bei Frans Helmerson. Er ist Preisträger vieler internationaler Wettbewerbe, wie dem Europäischen Musikpreiswettbewerb EMCY (Oslo, Norwegen), dem Liezen Cellowettbewerb (Österreich) und dem Heran Cellowettbewerb (Tschechien). Jakub Tylman ist Träger des europäischen Hoffnungspreises für Musik, der ihm von der Europäischen Wirtschaft und der Fondation des Prix Européens erteilt wurde.

Studieninfotag in der Galerie

Am 16. Mai 2014 von 11 bis 18 Uhr führen die Studienrichtungen Holzgestaltung, Modedesign und Textilkunst/Textildesign einen Studieninformationstag durch, an dem sich Interessierte über das Studium in Schneeberg informieren können – und zwar aus erster Hand. Dazu stellen sich nicht nur Professoren der drei Studienrichtungen den Fragen, sondern – und das ist neu – auch Studenten. So kann man ganz ungezwungen mit denen sprechen, die selbst erst ein Studium aufgenommen haben. Studienvoraussetzungen, fachspezifische Studieninhalte sowie Perspektiven nach dem Studium stehen in der Regel im Mittelpunkt des Interesses, aber gern berichten wir auch über Ausstellungen, Exkursionen, Praxispartner, das sonstige studentische Leben und das ab Herbst mögliche Masterstudium.

Der Studieninformationstag findet in der Galerie Angewandte Kunst Schneeberg im Schloss Lichtenwalde bei Chemnitz statt. Hier besteht auch die Möglichkeit, die 350 qm große Ausstellung studentischer Arbeiten aus dem Bereich Fotografie anzuschauen. Die Galerie befindet sich im Nordflügel (Schlosshof, linker Gebäudeteil). Parkplätze stehen direkt vor dem Schloss ausreichend zur Verfügung (kostenpflichtig), kostenfreie Parkplätze sind etwas weiter vorn im Ort vorhanden. Auswärtige nutzen bitte die Autobahnabfahrt Chemnitz OST und fahren von dort Richtung Chemnitz. Das Schloss ist ausgeschildert.

 


Fotografische Nachlese zur Vernissage am 20. März 2014

4 JAHRE GALERIE ANGEWANDTE KUNST SCHNEEBERG

"Pixel, Salz & Silber - 175 x Fotografie"
Vernissage und Talk in der Galerie am 20.3.2014 um 19.30 Uhr / Einlass ab 19.00 Uhr

Vor 4 Jahren, am 26. März 2010, wurde mit einem großen Fest und zahlreichen Gästen die Eröffnung der Galerie Angewandte Kunst Schneeberg gefeiert. Tausende Interessierte haben seitdem unsere Galerie besucht, im letzten Jahr waren es allein 10 000. Selbstverständlich möchten wir auch die Tradition der Veranstaltungsabende fortsetzen und bieten zur Eröffnung unserer neuen Ausstellung ein Abendprogramm.

Galerieleiter Prof. Jochen Voigt begrüßt als ebenso profunde wie unterhaltsame Gesprächspartnerin Dr. Babett Forster von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, die sich mit ihren Forschungen zur frühen Orientfotografie und zur Fotografie als Sammlungsgegenstand einen Namen gemacht hat.
Babett Forster studierte Kunstgeschichte und vorderasiatische Archäologie an der Universität Basel, später dann Alt-orientalistik und klassische Archäologie an der Universität Jena, wo sie heute als stellvertretende Leiterin der Kustodie arbeitet. Geschichte und Ästhetik der Fotografie sind Schwerpunkte in ihrer Arbeit. Gemeinsam mit Prof. Jochen Voigt, Fotohistoriker, Kurator der Ausstellung und Verfasser des gerade erschienenen Buches über die erste Fotografin Europas und ihre Reise nach Amerika, wird sie einen spannenden Einblick geben in die Anfänge der Fotografie im 19. Jahrhundert.
Ein perfekt abgestimmtes musikalisches Programm bieten dazu Esther Lingath und Andreas Winkler aus Chemnitz. Andreas Winkler, bekannter Violinist (bis 2010 Rober-Schumann-Philharmonie Chemnitz) und Experimentalmusiker (u.a. Gründer des „Jungen Ensemles für Neue Musik“), sowie Esther Lingath, preisgekrönte Pianistin, folgen den beiden Fotohistorikern auf ihren Wegen durch die Fotografiegeschichte und spielen Musik von Komponisten aus Paris, New York und dem ehemaligen Zweistromland, dem heutigen Iran.

Eintritt 7 Euro, Getränke eingeschlossen
Platzreservierungen gern unter galerie[at]fh-zwickau.de oder 0160-8179183

 


Fotografische Nachlese zur Vernissage am 21. November 2013