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IfP-News 24. Ausgabe - Oktober 2017

Ausgezeichnete Diplomarbeiten

Am 11. Dezember 2015 wurde zur Exmatrikulationsfeier wieder der Rasmussen-Preis verliehen. Er wird für eine hervorragende produktionstechnisch orientierte Diplomarbeit gemeinsam vom IfP und dem Verein AMB e. V. vergeben und ist mit 500 € dotiert. 2015 heißt der Preisträger Patrick Beer.

In der Zwickauer Stadtbibliothek im Kornhaus wurden am Tag zuvor 4 Absolventen der WHZ vom BIC-Forum Wirtschaftsförderung (BIC-FWF) mit dem Förderpreis des Business Innovation Center (BIC) Zwickau für ihre hervorragenden Abschlussarbeiten ausgezeichnet. WHZ-Absolvent Patrick Beer wurde dabei mit dem ersten Preis für seine hervorragende Diplomarbeit geehrt.

Das Thema der Diplomarbeit von Herrn Dipl.-Ing. (FH) Patrick Beer „Optimierung des Fügeprozesses zur Fixierung gefalzter Aluminiumbleche im Karosseriebau“ wurde von ihm mit herausragender Einsatzbereitschaft und zielstrebigem Engagement auf hohem wissenschaftlich fundierten Niveau bearbeitet und mit positivem Ergebnis abgeschlossen.

Die Arbeit wurde von Prof. Dr.-Ing. M. Kolbe gemeinsam mit Herrn Dr.-Ing. habil. Ch. Rupprecht betreut. Der industrielle Auftraggeber war die Volkswagen Sachsen GmbH, was den regionalen Bezug herstellt.

Im Ergebnis der Voruntersuchungen, Analysen und Recherchen leitete Herr Beer zielgerichtet auf drei Fixierkonzepte hin, die er theoretisch und praktisch durchgeführt und bewertet hat. Die daraus abgeleitete Variantenauswahl ist einfach nachvollziehbar, sachlich und wissenschaftlich untersetzt und detailliert begründet. Von besonderem unternehmerischem Interesse stellt sich die Variante 2 seines Untersuchungsansatzes mittels Mikroformschluss als Versuchseinrichtung mit Rändelwerkzeug dar. Das spiegelt ein hohes Maß an Kreativität und zielorientiertem Denken des Kandidaten wider. Besonders anerkennenswert ist, dass auf Grundlage seiner Überlegungen und Untersuchungen eine Patentschrift erarbeitet und eingereicht wurde.

Von hoher Wichtigkeit für den Auftraggeber ist es, dass ein erarbeitetes Konzept auch für den Serienprozess umsetzbar ist. Die zuvor präferierte Konzeptvariante 2, die Oberflächenprofilierung, wurde zusätzlich mit Ideen zu einer Werkzeuggestaltung praxisorientiert aufgewertet. Kritisch im Umsetzungsanspruch und zugleich mit positivem Ansatz stellte Herr Beer das Durchsetzfügen dar.

Mit der vorgelegten Arbeit hat Herr Beer eindrucksvoll nachgewiesen, dass er anspruchsvolle komplexe Aufgabenstellungen selbständig und in hoher Qualität lösen kann. Erwähnenswert ist seine Fähigkeit, technologische Probleme zu erfassen und in konkrete Lösungen unter wirtschaftlicher Betrachtung umzusetzen. Die konsequente und systematische Vorgehensweise im gesamten Analyse- und Lösungsfindungsprozess beeindruckt und führt zielgerichtet zu praktikablen Lösungsansätzen.

Preis für ausgezeichnete Diplomarbeiten der Umformtechnik

Anlässlich der 22. Sächsischen Fachtagung Umformtechnik (SFU) in Chemnitz erfolgte die feierliche Übergabe des Sächsischen Preises für Umformtechnik. Herr Gruß wurde mit dem 2. Platz prämiert.

Mit hohem Engagement und Zielstrebigkeit hat Absolvent, Herr Dipl.-Ing. (FH) Florian Gruß, Grundlagen für die Crashneigung von Metallschäumen mittels Hochgeschwindigkeitsprüftechnik ermittelt und optimale Kennwerte eingegrenzt. Das Thema des Diplomprojektes „Untersuchungen zum Crashverhalten geschäumter Metalle“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut IWU Chemnitz erarbeitet und seitens IfP von Prof. Dr.-Ing. M. Kolbe und Prof. Dr.-Ing. Th. Horst betreut.


eingestellt am 17.12.2015


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