Saxony⁵ - Innovative Hochschule

Smart University Grid - Wissensströme intelligent vernetzen

Von einer innovativen Hochschule wird erwartet, dass sie neben ihren klassischen Aufgaben in der akademischen Bildung und der angewandten Forschung verstärkt Aufgaben im Wissenstransfer zwischen Hochschule und unternehmerischem sowie gesellschaftlichem Umfeld und ebenso zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen übernimmt. Hochschulen sollen nicht nur Wissen generieren, Wissen weiterentwickeln und Wissen vorhalten, sondern dieses Wissen auch über ihre Grenzen vermitteln. 

Der Transferverbund Saxony⁵

Für die Stärkung des forschungsbasierten Wissens- und Technologietransfers haben sich die sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Zwickau, Dresden, Leipzig, Mittweida, und Zittau/Görlitz zusammengeschlossen. Der Transferverbund Saxony⁵ bündelt die Ressourcen und Kompetenzen der fünf HAW sowie von mehreren direkten Partnern. Mittels interdisziplinärer Zusammenarbeit und intelligenter Vernetzung soll inhaltlich und methodisch eine neue Qualität im Transfer und somit für die Region eine nachhaltige Wohlfahrtsentwicklung erreicht werden. Saxony⁵ wird im Rahmen des Programms „Innovative Hochschule“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz über fünf Jahre gefördert. 

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Erklärvideo zum Transferprojekt Saxony5

Überblick über die Teilprojekte an der WHZ

Ziel ist die strukturierte Fortführung der Verwertungsplanung von FUE-Projekten, Aufzeigen von Wegen und Möglichkeiten, um gemeinsam mit den Know-how-Trägern eine Roadmap mit Unterstützungsangeboten, Infrastrukturen und Finanzierungsoptionen zur Überführung der FUE-Ergebnisse in die Praxis in Form von Transfer-, Skalierungs- und Ausgründungsprojekten zu erarbeiten.

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Das Co-Creation Lab Fabrik der Zukunft bündelt die Potentiale des Transferverbunds Saxony5 und seiner Partner für die Entwicklung dafür notwendiger Prozessinnovationen. Das Co-Creation Lab fokussiert auf die Industrie 4.0-Themenbereiche: Smart Factory, Smart Operations, Smart Products, Data-driven Services, Mitarbeiter und Digital Leadership.

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Die sächsischen HAW verfügen über ausgeprägte Kompetenzen und eine sehr gute Forschungsinfrastruktur in der Elektro- und Informationstechnik, an einigen Standorten darüber hinaus auch zur Fahrzeugtechnik.  In dem CoCreationLab Vernetzte Mobilität  werden umfassende Projekterfahrungen zu ausgewählten Forschungsthemen bzgl. (elektrifizierter) Mobilität zusammengebunden, verzahnt und gemeinsam mit Unternehmen genutzt.

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Das Co-Creation Lab Oberflächentechnik hält fachspezifisches Know-how sowie eine Vielzahl von Geräten und Verfahren vor, mit denen Oberflächen modifiziert und charakterisiert werden können.

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Um das Thema „Versorgung und Versorgungssicherheit“ in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft umfassend abbilden zu können, bedarf es einer Vielzahl von Partnern unterschiedlichster Fachdisziplinen.

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Das Co-Creation Lab Künstliche Intelligenz bringt Kompetenzen aus Bereichen, wie Datenerfassung und -verarbeitung zusammen, um neue Nutzungen für KI zu erschließen.

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Förderprogramm: Innovative Hochschule

Seit 2018 fördern das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) für fünf Jahre die Zusammenarbeit der sächsischen Fachhochschulen im Bereich Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft. In einem bundesweiten Wettbewerb setzte sich der sächsische Verbund der fünf Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Dresden, Leipzig, Mittweida, Zwickau und Zittau/Görlitz gegen über 100 Antragsteller durch. Sie erhielten im Juli für das Projekt „Saxony⁵ - Smart University Grid - Wissensströme intelligent vernetzen“ die Förderzusage. Das beantragte Fördervolumen beträgt über 13 Millionen €, womit die Hochschulen ca. 25 Stellen finanzieren wollen. 

Termine

Pressemitteilungen

Am Freitag, den 01. April 2022 waren 22 Schüler*innen der 7. Klasse der Kompaktschule Zwickau im Rahmen des Berufsorientierungsunterrichts zu Gast am Institut für Maschinenentwicklung (IfM) der Fakultät Automobil- und Maschinenbau der Westsächsischen Hochschule Zwickau.

Im Laufe des Vormittags konnten die Schüler*innen nicht nur etwas über die Hochschule und das umfassende Studienangebot erfahren sowie das Technikum der Fakultät Automobil- und Maschinenbau besichtigen, sondern sind auch das erste Mal mit Mikroelektronik und deren Programmierung im Bereich des Maschinenbaus in Kontakt gekommen.

Nach einer kurzen Einweisung in das Thema Mikroelektronik durch Laboringenieur Maik Schönfeld (IfM) konnten sich die Schüler*innen selbst an deren Programmierung versuchen. Ziel war es, eine Alarmanlage in einer Schachtel zu installieren und so zu programmieren, dass beim Öffnen ein schriller Alarm ertönte und eine LED leuchtete. Nachdem diese Aufgaben den Schüler*innen keine Probleme bereiteten, versuchten sie sich auch an Aufgaben mit noch erhöhtem Schwierigkeitsgrad. Dadurch konnten die Schüler*innen nicht nur durch die Veränderung verschiedener Parameter im Programmcode akustische und visuelle Effekte der Alarmanlage erzeugen, sondern auch spielerisch einen Zugang zum und Vorurteile gegenüber dem Programmieren abbauen.

Neben Maik Schönfeld wurden die Schüler*innen durch Markus Peschel (IfM) und durch das TV3 CCL "Fabrik der Zukunft" des Transferprojektes SAXONY5 betreut und in der praktischen Umsetzung unterstützt.

Weitere Informationen:

Melanie Weber
Transferbeauftragte Fabrik der Zukunft
Tel.: 0375 536-1740
Mail: melanie.weber[at]fh-zwickau.de

Was zeichnet die Arbeitswelt von morgen aus?

Die Virtuelle Konferenz "Fabrik der Zukunft - IMPULSE für die Wertschöpfung von morgen" konnte zahlreiche Gäste begrüßen und überzeugte mit spannenden Inhalten.

Die Virtuelle Konferenz "Fabrik der Zukunft - IMPULSE für die Wertschöpfung von morgen", die am 17.März 2022 stattfand, konnte Gäste im dreistelligen Bereich begrüßen. Der erste Programmpunkt war die spannende Keynote "Visionen für die Fabrik der Zukunft" von Dr. Christian Koitzsch des Bosch Halbleiterwerks in Dresden, welcher bereits einen guten Überblick über die Entwicklungen und bevorstehenden Herausforderungen sowohl im Bereich Technik als auch im Bereich Mitarbeitende in der zukünftigen Fertigung gab. 

Anschließend wurden in 3 Sessions mit jeweils 3 Vorträgen die treibenden Themen der Wertschöpfung von morgen intensiv beleuchtet und diskutiert. Dabei wurden sich verändernde Berufsbilder, der Roboter als barrierefreier Kollege und die unterstützende Anwendung von Assistenzsystemen erörtert. Weitere Themen waren Möglichkeiten der klimaneutralen und selbstorganisierten Fertigung, der Einsatz von KI sowie Daten zur Steuerung der Produktion unter Einschluss der gesamten Lieferkette.

Begleitet wurde die Konferenz von einem Rahmenprogramm mit virtuellen Ausstellungsständen, virtuellen Führungen und der Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und über aktuelle Berufseinstiegsmöglichkeiten bei den Ausstellern zu informieren. Das gemeinsame Fazit der Konferenzteilnehmenden: "Es war eine gelungene Veranstaltung, welche gerne im nächsten Jahr fortgeführt werden sollte" - dann hoffentlich auch wieder in Präsenz.  

Organisiert wurde die Virtuelle Konferenz vom Co-Creation Lab "Fabrik der Zukunft" unter der Leitung von Prof. Dr. Dirk Reichelt. Das Co-Creation Lab ist Teil des Transferverbunds Saxony5 der fünf sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Dresden, Leipzig, Mittweida, Zittau/ Görlitz und Zwickau. 

Weitere Informationen:

Nicole Jäpel (M.A.)
Mail: nicole.jaepel[at]htw-dresden.de

Melanie Weber
Transferbeauftragte Fabrik der Zukunft
Tel.: 0375 536-1740
Mail: melanie.weber[at]fh-zwickau.de

 

 

Weitere Informationen

Ansprechpartner:

Foto: Porträtbild Björn Noack.
Björn Noack
Standortprojektmanager Saxony⁵ -
OrgaNetz

Kontakt aufnehmen
Tel. +49 (0) 375 536 1035

Foto: Porträtbild Ulrike Riemer.
Ulrike Riemer
Transferbeauftragte Saxony⁵ der sächsischen HAWs -
Businesscluster Verwertungsplanung

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Tel. +49 (0) 375 536 1073