Ziel ist die strukturierte Fortführung der Verwertungsplanung von FUE-Projekten, Aufzeigen von Wegen und Möglichkeiten, um gemeinsam mit den Know-how-Trägern eine Roadmap mit Unterstützungsangeboten, Infrastrukturen und Finanzierungsoptionen zur Überführung der FUE-Ergebnisse in die Praxis in Form von Transfer-, Skalierungs- und Ausgründungsprojekten zu erarbeiten.

Öffentlich geförderte Projekte der angewandten Forschung basieren immer auf einem Antrag, der einen Verwertungsplan beinhaltet. Eine tatsächliche und ernsthafte Fortführung der Verwertungsplanung, z.B. im Verbund mit regionalen Unterstützungspartnern, findet aber im Projekt eher selten statt. Dies gilt auch für viele Abschlussarbeiten (Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten und kooperative Promotionen. Hier fehlen den meisten wissenschaftlichen Hochschulakteuren bisher sowohl Transferkompetenz als auch das Wissen um mögliche Wege des Transfers und vorhandene Transferunterstützungsangebote. Europäische Union, der Bund und das Land Sachsen sowie auch die sächsischen Landkreise und Kommunen finanzieren und fördern Projekte, Strukturen und Infrastrukturen zur Transferunterstützung. Was bislang fehlt, ist eine Organisationsform, um aus diesen bestehenden Komponenten einen sichtbaren Akteur in Sachen Verwertungsplanung zu generieren. In diesem Sinne besteht Teilvorhaben 12 in der Organisation eines Business-Clusters für Verwertungsplanung. Das Business-Cluster wird eine grundlegend neue Organisationsform bilden, die bestehende Strukturen unter einem Dach vereint und für die Region eine standortübergreifende „Support-Pipeline“ aufbaut von der angewandten Forschung bis zum funktionierenden Unternehmen.