Prof. Dr. phil. Beate Mitzscherlich

Professorin für Pflegeforschung

  • 1964 geboren in Cottbus
  • 1982-1987 Studium Pädagogische und Klinische Psychologie in Leipzig und Leningrad
  • 1987-1991 wiss. Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für Persönlichkeitspsychologie und experimentelle Verhaltensmodifikation an der KMU Leipzig, Entwicklung von Trainingsprogrammen für Heimkinder/ Heimerzieher
  • 1991-1999 wiss. Mitarbeiterin im Münchner SFB 333, Längsschnittprojekt zu diskontinuierlichen Erwerbskarrieren, Identitätsentwicklung und Sozialen Netzwerken junger Erwachsener
  • 1995 Promotion über Subjektive Dimensionen von Heimat an der FU Berlin
  • seit 1999 Professorin für Pflegeforschung an der Westsächsischen Hochschule Supervision, Training, Beratung, Weiterbildung im Bereich von Bildung, Gesundheit, Jugend- und Sozialwesen
  • 2013 Beraterin für Ethik im Gesundheitswesen cekib Nürnberg

Fach- und Forschungsschwerpunkte:

  • Identitätskonstruktionen und Beheimatungsprozesse
  • Qualität und Qualifikation im Psychiatrischen Versorgungssystem
  • Prävention, Gesundheitsförderung, Regionale Netzwerke
  • Patientenkarrieren, Selbsthilfe und Empowerment
  • Musikpsychologie, Musikergesundheit und Prävention von Musikererkrankungen

Publikationen (aktuelle Auswahl)

  • (2016) (anonymous) Ethics Consultation in the Context of Psychological Supervision. A Case Study. In: Clinical Ethics 11 (2-3): 97-104
  • (2016) Heimatverlust und Wiedergewinn. Psychologische Grundlagen. In: Leidfaden. Fachmagazin für Krisen, Leid, Trauer 3/2016, 4-13
  • (2016) Utopie Heimat- Realität Heim? Supervision in sozialpsychiatrischen Arbeitsfeldern als Arbeit am Prinzip Hoffnung. In: Supervision 3/2016, 42-47
  • (2015) Wandel der Lebensformen in der Spätmoderne und Auswirkungen auf die seelische Gesundheit im Erwachsenenalter in Elgeti, H. & Ziegenbein, M., Psychiatrie in Niedersachsen 2014/15, Bd. 7, 147-158
  • (2015) mit Berend, J., Papke, J. & Behrendt, D. Spezialisierte ambulante Palliativbetreuung aus Sicht ambulanter Pflegedienste- Eine empirische Untersuchung in Sachsen-Anhalt Ost. Zeitschrift für Palliativmedizin 2015; 16; 1-5
  • (2015) Die Lausitz als Heimat in einer globalisierten Welt? In: Letopis 62/2015. Sorben und Deutsche: Heimat Lausitz- fremde Lausitz, 4-15
  • (2014) Ethische Konflikte in der Psychiatrie als Thema der Supervision . In Psychiatrische Praxis 2/2014, 379-384
  • (2014) Moderne Heimatfindung als Entscheidung zwischen zahlreichen Möglichkeiten. In: Ländlicher Raum 3/2014 Schwerpunktheft: Heimat in Zeiten der Globalisierung; 31-35
  • (2013) Heimat- kein Ort Nirgends. In Klose, J. (Hg) Heimatschichten. Anthropologische Grundlegung eines Weltverhältnisses. Springer VS, Wiesbaden, 47-67
  • (2013) (mit H. Keupp u.a.) Identitätskonstruktionen. Das Patchwork der Identitäten in der Spätmoderne. Rowohlt. Reinbek (5. Auflage)
  •  (2013) Wissenschaftler wollen Sehbehinderten das Leben erleichtern. Vier Fakultäten arbeiten gemeinsam am Opto-Elektronischen Assistenzsystem. In Campus. Magazin der Westsächsischen Hochschule. 2/2013, S.28-29
  •  (2013) Zur Psychologie von Heimat und Beheimatung: Eignet sich Heimat als Thema der Umweltbildung? In:
    N. Jung, H. Molitor, A.Schilling (Hrsg.) Vom Sinn der Heimat. Bindung, Wandel, Verlust, Gestaltung – Hintergründe für die Bildungsarbeit. Eberswaldaer Beitäge zu Bildung und Nachhaltigkeit. Budrich Uni-Press S.35-45
  •  (2012) Gespaltene Erinnerung. Die Kinder der Kriegskinder in der DDR. In: H.Knoch, W.Kurth, H.Reiss & G.Egloff (Hrsg.) Die Kinder der Kriegskinder in der DDR. Jahrbuch für Psychohistorische Forschung 12, Mattes Verlag Heidelberg
  • (2012 mit  Julia Berend und Danie Berendt) Pflege im Zeitalter der Informationstechnologie. Eine empirische Untersuchung zu den Möglichkeiten der Etablierung des Berufsbildes Pflegeinformatik In: Pflegewissenschaft 9/2012, S. 494-499
  • (2010) Was ist Heimat heute? Eine psychologische Perspektive auf die Möglichkeit von Beheimatung in einer globalisierten Welt. In Heimat im 21. Jahrhundert – moderne, Mobilität, Missbrauch und Utopie. Dokumentation Evangelischer Pressedienst Nr.33, S.7-12
  • (2009) Wir waren das Volk oder ....schöne neue Welt? Entwicklung der Psychiatrie in Leipzig- modellhaft für die Psychiatrie in Deutschland? In: Verhaltenstherapie und psychosoziale Praxis 3/2009 S.642-649
  • (2009) Wir waren das Volk oder ....  schöne neue Welt? Kongressdokumentation. Fremdbestimmt? Selbstbestimmt? Alltag und Eigensinn in der Psychiatrie. In Soziale Psychiatrie 2/2009 S.4-9
  • (2008) Musikpsychologie im Instrumentalunterricht. Friedrich Hofmeister Musikverlag Leipzig, 2008
  • (2006) Psychiatrie in der DDR- ein anderes Universum? In: Müller, T.R. &  Mitzscherlich, B. (Hrsg.) Psychiatrie in der DDR. Erzählungen von Zeitzeugen. Mabuse-Verlag. Frankfurt am Main. 2006, S.9 –34
  • (2006) Bedrohte Zugehörigkeit- Beheimatung in einer sich verändernden Welt. In: Edding, C. & Kraus, W. (Hrsg.) Ist der Gruppe noch zu helfen?Gruppendynamik und Individualisierung. Verlag Barbara Budrich, Opladen 2006, S.61-76
  • (2006) Individualität als Risiko- Integration als Chance? Zur Identitätskonstruktion von Jugendlichen in der Gegenwart. In: Dollinger, B.(Hrsg.) Individualität als Risiko. Soziale Pädagogik als Modernisierungsmanagement. Lit Verlag Berlin 2006, S.83-96
  • (2005) Verrückt in L.E. Psychiatrische Versorgung in Leipzig. Kreuzer 3/2005
  • (2005) Beheimatung in Babylon. Bibliotheken als Lese- und Lebensort. In: Materialien zur Erwachsenenbildung, Land Salzburg, 2005, Heft 33, S. 6-11
  • (2004) Heimat ist etwas, was ich mache. In: !kultur. Zeitschrift für Soziokultur und kulturelle Initiativen in Niedersachsen, Dezember 2004, S.6-7/22
  • (2004) Leseerfahrung als Lebenserfahrung- Über den Zusammenhang von Biographie, Identität und Literatur. In: Materialien zur Erwachsenenbildung, Land Salzburg, 2004, Heft 30, S.25-31
  • (2001) Die psychologische Notwendigkeit von Beheimatung. In: Bucher & Gutenthaler: Heimat in einer globalisierten Welt. 2001, Öbv et hpt. Wien. S. 94- 109
  • (2001) Von der globalisierten Welt zum sicheren Ort? Überlegungen zum Zusammenhang von Armut und Heimat. In: Sozialpädagogische Impulse H. 4/2001, S.11-15
  • (2000) (Hg) Brauchen Frauen eine Villa? Ansichten zu einem Frauenprojekt. Expressum Hannover.
  • (2000) Wer ist hier eigentlich verrückt? Über den Aufbau einer Psychiatrischen Abteilung an einem sächsischen Kreiskrankenhaus. In Zech, R. & Ehses, C. Organisation und Innovation. Expressum Hannover 2000, S.161-184
  • (2000) (mit Zedlick, D.) Vom Konzept zur Realität- die Glauchauer Psychiatrische Abteilung in der Aufbauphase. In: Symptom. Leipziger Beiträge zur Psychiatrie und Verrücktheit 5/2000, S.76-87
  • (2000) Die psychologische Bedeutung von Heimat und der psychische Prozess von Beheimatung- Theoretische und empirische Perspektiven. In Aschauer, Beck und Haußer (Hrsg.) Heimat und regionale Identität. Zeitschrift für Kultur und Bildungswissenschaften. Universität Flensburg, Heft 10/2000
  • (2000) Die Bedeutung von Initiation in Lebensbiographien. In Inszenierung Lebensweg- Lebensweginszenierungen. Aktion Jugendschutz Sachsen. Thema Jugendschutz 2000. S.3-14
  • (2000) Heimat ist etwas was ich mache. Eine psychologische Untersuchung zum individuellen Prozess von Beheimatung. Pfaffenweiler. Centaurus. 2. Auflage 2000
  • (1999) (mit Keupp, H. u.a.) Identitätskonstruktionen. Das Patchwork der Identitäten in der Spätmoderne. Reinbek. Rowohlt Enzyklopädie. 1999 (2. überarbeitete Auflage 2002)

Beate.Mitzscherlich[at]fh-zwickau.de