Unternehmensbefragung

Die Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften (GPW) sieht sich als regionaler Dienstleister und Kooperationspartner in Fragen der Lehre, des Studiums, der Weiterbildung und der Forschung im Pflege- und Gesundheitssystem. Inwiefern wir diesem angestrebten Bild gerecht werden, ob und wie wir von Einrichtungen und Institutionen im Pflege- und Gesundheitssystem wahrgenommen werden bzw. wie wir den Kontakt zu diesen gegebenenfalls verbessern können, sollte im Rahmen einer Befragung untersucht werden. 

Im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2014 wurde erstmalig an 1147 in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen sowie Franken und der Oberpfalz ansässige Einrichtungen und Institutionen im Pflege- und Gesundheitssystem ein standardisierter Fragebogen postalisch übersandt. 
In die Befragung einbezogen wurden Krankenhäuser, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, stationäre Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste / Sozialstationen, Hospize und ambulante Hospizdienste, Gesundheitsämter, Kranken-, Renten- und Unfallversicherungen sowie Medizinische Dienste der Krankenversicherung.

An 16 Unternehmen konnte der Fragebogen nicht zugestellt werden. Mit einem Rücklauf von 262 Fragebögen ergab sich eine Netto-Rücklaufquote von 23,2%. 

Nachfolgend sind einige Ergebnisse der Befragung dargestellt:

Image der Fakultät GPW
Studierende und Absolventen der Fakultät GPW
Wahrnehmung von Informationen über die Fakultät GPW
Kontakte und Kooperationsbeziehungen

Image der Fakultät GPW

Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen sieht die Fakultät GPW als innovativ, studierendenfreundlich sowie praxisorientiert an und bestätigt ihr einen guten Ruf (Abb.1).

Studierende und Absolventen der Fakultät GPW

Von bereits 45 Unternehmen wurden Studierende der Fakultät GPW, beispielwiese im Rahmen von Praktika, beschäftigt. Weiterhin fanden Absolventen der Fakultät GPW bei 36 der befragten Einrichtungen eine Anstellung. Jeweils knapp 80% der Unternehmen waren dabei sehr zufrieden bzw. zufrieden mit den Studierenden sowie Absolventen. Als Gründe für eine Unzufriedenheit wurden fast immer personenbezogene Gründe und keine fachlichen Gründe genannt.

Wahrnehmung von Informationen über die Fakultät GPW

128 Einrichtungen haben in den letzten fünf Jahren Informationen über die Fakultät GPW wahrgenommen. Von diesen fühlten sich über 40% sehr gut bzw. gut über die Fakultät GPW informiert.

Informationsquellen

Durch die Unternehmen genutzte Informationsquellen waren dabei in erster Linie Gespräche, Printmedien und das Internet (Abb. 2).

Themenbereiche

Die Themenbereiche der wahrgenommenen Informationen bezogen sich dabei hauptsächlich auf Studiengänge, Studierende und Absolventen sowie Veranstaltungen der Fakultät GPW (Abb.3).

Bekanntheitsgrad von Veranstaltungen seitens der Fakultät bzw. mit Beteiligung der Fakultät GPW

104 Unternehmen waren über Veranstaltungen, welche von der Fakultät GPW organisiert und ausgerichtet werden bzw. an denen die Fakultät GPW beteiligt ist, informiert.
Das seit 2013 jährlich stattfindende Zwickauer Pflege- und Gesundheitswissenschaftliches Symposium war dabei über 65% der Unternehmen bekannt. Über 50% der Einrichtungen und Institutionen kannten das Pflegekolleg, eine wissenschaftliche Veranstaltungsreihe, in der seit 2004 jährlich 6 Veranstaltungen zu pflegerelevanten Themen stattfinden.

Kontakte und Kooperationsbeziehungen

Mit 69 Einrichtungen bestanden bzw. bestehen bereits Kontakte bzw. Kooperationen. Nahezu alle dieser Einrichtungen waren dabei mit den Kontakten zur bzw. der Zusammenarbeit mit der Fakultät GPW sehr zufrieden bzw. zufrieden.

Zentrale Themen der bestehenden Kontakte waren dabei die Betreuung von Abschlussarbeiten sowie Praktikanten, das Angebot von Praktikumsplätzen sowie Weiterbildungen (Abb.4).

Als Hauptgründe, warum bislang noch keine Kontakte bzw. Kooperationen mit der Fakultät GPW bestanden bzw. bestehen, wurde der fehlende Bedarf, die zu große Entfernung zur Fakultät GPW, das unbekannte Forschungsprofil bzw. Ansprechpartner der Fakultät GPW sowie bereits bestehende Kooperationen mit anderen Hochschulen genannt.


Aktualisiert am 02.02.2015