SPEZIAL zur kurzfristigen Umstellung der Präsenzlehre auf alternative Lehrformate im SS 2020

Allgemeine Hinweise

Aufgrund der aktuellen Gesundheitssituation bleiben alle sächsischen Hochschulen vorerst geschlossen. Die Präsenzlehre kann frühestens zum 4. Mai 2020 wieder aufgenommen werden. Für die Studierenden sollen sich über die unvermeidbaren Beeinträchtigungen hinaus möglichst keine Nachteile im weiteren Studienverlauf ergeben. Ziel ist es deshalb, den Lehrbetrieb im Sommersemester 2020 im Rahmen der Möglichkeiten aufrecht zu erhalten. (vgl. Medieninformation des SMWK v. 16.03.2020).

Die Sicherung einer qualitativ hochwertigen Lehre und Betreuung der Studierenden kann allerdings nur gelingen, wenn die Lehrveranstaltungen – zumindest für den Zeitraum der Hochschulschließung – in alternative Lehr- und Lernformate übertragen werden. Denkbar sind in diesem Zusammenhang vor allem der verstärkte Einsatz eines „angeleiteten Selbststudiums“ sowie die Umstellung auf digitale Lehr- und Lernangebote.

Vor Ihnen als Lehrenden und vor den Studierenden, aber auch vor den MitarbeiterInnen der Hochschuldidaktik liegt ein Semester mit vielen Herausforderungen. Wir werden gemeinsam digitales Lehren und Lernen ausprobieren, auf technische Schwierigkeiten stoßen, mit personellen Engpässen umgehen müssen, Erfolgserlebnisse haben und auch Misserfolge verzeichnen. Wir haben aber auch die Chance, neue Lehr- und Lernformate zu erkunden, aus unseren Fehlern zu lernen, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und uns selbst und die Lehre weiterzuentwickeln. Die Lösungen, die wir entwickeln, müssen weder didaktisch-methodisch, noch technisch perfekt sein! Sie müssen kurzfristig und mit vertretbarem Aufwand umsetzbar und funktional sein.

Das Team der Hochschuldidaktik wird Lehrenden bei der Gestaltung digitaler Lehre und der Umsetzung konkreter Vorhaben mit Rat und Tat zur Seite stehen, damit wir die Herausforderungen gemeinsam  meistern. Auf dieser Seite finden Sie erste Anregungen zu alternativen Gestaltungsmöglichkeiten zur Präsenzlehre, allgemeine Handlungsempfehlungen und Tipps im Sinne einer „Ersten Hilfe“, Kontaktinformationen von Ansprechpartnern bei individuellen Fragen und Problemen, Informationen und Leitfäden zu unterschiedlichen Themen.

Sie haben bereits Erfahrung mit digitaler Lehre oder machen gerade die ersten Schritte? Sie haben didaktische Tipps oder haben ein neues Tool entdeckt? Dann melden Sie sich bei uns! Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen mit der digitalen Lehre und freuen uns, wenn Sie Ihre Erfahrungswerte mit uns und anderen Lehrenden teilen.

Diese Seite wird sukzessive überarbeitet und erweitert. Schauen Sie deshalb regelmäßig vorbei und informieren sich über Neuerungen.

Kontakt und Unterstützung

Sie haben Fragen zur kurzfristigen Umstellung Ihrer Lehrveranstaltungen von Präsenzlehre auf alternative Formate? Sie benötigen Hilfe bei der Umsetzung Ihrer konkreten Vorhaben? Oder Sie finden auf unserer Seite nicht die Informationen, die Sie suchen? Dann melden Sie sich gerne bei uns.

Anne Vogel
Digitale Hochschulbildung

 0375 536 - 1947
Sollte ich gerade nciht erreichbar sein, können Sie mir gerne eine Nachricht schicken mit Ihren Kontaktdaten, Ihrem Anliegen und wann Sie am besten erreichbar sind. Ich rufe Sie dann schnellstmöglich zurück.

anne.vogel[at]fh-zwickau.de

Anja Krafczyk
Hochschuldidaktik/Persönliche Beratung und Begleitung

0375 536 - 1036
anja.krafczyk[at]fh-zwickau.de

Stefan Müller
Lernförderliche Gestaltung und Verknüpfung mit Offline-Lehre

0375 536 - 1037
stefan.mueller.1[at]fh-zwickau.de

Wir bemühen uns, alle Anfragen zeitnah zu beantworten. Zugleich bitten wir um Ihr Verständnis, wenn es aufgrund zahlreicher Anfragen zu Verzögerungen kommt.

 

 

Selbstlernkurse und Webinare für Lehrende

Opal-Kurse für Lehrende

Der Kurs "E-Teaching in der Hochschullehre" ist Teil eines umfangreichen Qualifizierungsangebotes der TU Dresden (Projekt E-Teaching.TUD) und Teil des Weiterbildungsangebots des Hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen (HDS).

zum Opal-Kurs "E-Teaching in der Hochschullehre"

Der Kurs wird ergänzt durch die Kurse "E-Teaching Grundlagen" und "E-Teaching im Praxistransfer".

zum Opal-Kurs "E-Teaching Grundlagen"
weitere Informationen zum Selbstlernmodul "E-Teaching Grundlagen"
zum Opal-Kurs "E-Teaching im Praxistransfer"

Alle drei Module finden Sie im Zertifikatskurs E-Teaching.TUD.

zum Opal-Kurs "Zertifikatskurs E-Teaching.TUD"

Die "SECo-Module" sind Selbstlernmodule zu diversen Aspekten digitalen Lehrens und Lernens.

zum Opal-Kurs "SECo-Module"

"E-Learning: Einführung und Gestaltung. Erste Schritte zum Erstellen von Lehrveranstaltungen in Opal" wurde im Rahmen eines SMWK-geförderten Projekts an der Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG) erstellt. Sie finden dort Informationen zu verschiedenen didaktischen Szenarien und ihrer Umsetzung in Opal. 

zum Opal-Kurs "E-Learning: Einführung und Gestaltung"

Im Opal-Kurs des Zentrums für eLearning (Zfe) finden Sie Anleitungen für Opal, BigBlueButton und LimeSurvey.

zum Opal-Kurs "Zentrum für e-Learning (Zfe)"

SOOPAL (Saxon Open Online Course in Opal) ist ein offener Kurs zu didaktischen und technischen Fragen des E-Learnings an Hochschulen. 

zum Opal-Kurs SOOPAL

TASKtrain entstand im Rahmen eines SMWK-geförderten Kooperationsprojektes der TU Dresden und der Universität Leipzig. Der Kurs befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Konzeption und ERstellung von E-Prüfungsaufgaben.

zum Opal-Kurs "TASKtrain"

 Das Selbstlernmodul "eExam" gibt einen Überblick über das Thema "E-Assessment".

zum Opal-Kurs "eExam"

Webinare für Lehrende

Die Hochschule Mittweida bietet am 2. April 2020 von 9:00 bis 14:30 Uhr einen digitalen LiT.Plus Shortcut zum Thema "Videos in der Hochschullehre" an. Weitere Informationen und Modalitäten der Anmeldung finden Sie hier.

Weitere Angebote

Die Fern-Universität Hagen öffnet Teile des internen Weiterbildungsprogrammes für Externe. Aktuell stehen als Selbstlernkurse zur Verfügung:

  • Mediendidaktische Grundlagen
  • Einführung in Camtasia

zum Kursangebot

 

 

Zum Einstieg

Einige allgemeine Tipps zum Einstieg ...

  • Es stehen unzählige digitale Werkzeuge für die digitale Lehre zur Verfügung.
  • Beachten Sie bei der Planung Ihrer digitalen Lehrveranstaltungen bitte, dass nicht nur Sie über die notwendige technische Ausstattung verfügen müssen, sondern auch die Studierenden (internetfähiges Endgerät, stabile Intenetverbindung mit ausreichender Bandbreite).
  • Für unterschiedliche Lehrszenarien empfehlen wir auch einzelne Werkzeuge. Diese Aufstellungen sind keineswegs abschließend. Wenn Sie bisher andere Werkzeuge genutzt haben, können Sie das selbstverständlich auch weiterhin tun. Bitte bedenken Sie aber auch, dass die Studierenden vermutlich mehrere digitale Veranstaltungen besuchen und sicherlich dankbar sind, wenn sie nicht zu viele unterschiedliche Tools nutzen müssen.
  • Die Gestaltung von Lehrveranstaltung ist abhängig von den Lehr-/Lernzielen, den Inhalten, dem Veranstaltungsformat, aber auch von der jeweiligen Fachkultur. Nicht alle Empfehlungen, Hinweise und Tipps passen zu jeder Lehrveranstaltung. Wenn die folgenden Hinweise die Besonderheiten Ihres Faches nicht ausreichend berücksichtigen, unterstützen Sie die MitarbeiterInnen des Service Hochschuldidaktik gerne bei der Erstellung eines individuellen konzeptes. Wir empfehlen Ihnen außerdem, sich mit Ihren FachkollegInnen auszutauschen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen und Konzepte zu erstellen.


Häufig gestellte Fragen

Wenn Sie sich dafür entscheiden haben, Ihre Lehrveranstaltung (oder Teile davon) "live" in den digitalen Raum zu verlegen, empfehlen wir die Nutzung folgender Dienste.

DFNconf-Portal (Pexip + Adobe Connect)

DFNconf ist der Konferenzdienst im Deutschen Forschungsnetz, bestehend aus den beiden Komponenten „Pexip“ und „Adobe Connect“. Er bietet die Möglichkeit, Video-, Audio- und Webkonferenzen durchzuführen und ist auf die besonderen Bedarfe von Forschung und Lehre zugeschnitten.

Über die Plattform Pexip können Sie Audio- und Videokonferenzen in kleineren Gruppen (max. 23 TN) durchführen. Sowohl aufgrund der Teilnehmerzahlbeschränkung als auch der sehr übersichtlichen Funktionalitäten (reine Webkonferenzen mit Präsentationsmöglichkeiten) eignet sich dieser Dienst insbesondere für klassische Projekttreffen und Seminare mit geringer Teilnehmerzahl.

Über die Plattform Adobe Connect können Sie Webinare und virtuelle Vorlesungen mit größeren Gruppen (max. 200 TN) durchführen. Adobe Connect bietet neben einer Audio-/Videokonferenzfunktion (einschließlich Aufnahmefunktion) auch die Möglichkeit zur Dokumentenfreigabe (Präsentationen, Office-Dateien), Bildschirmfreigabe, Chatfunktion, Bildung von Arbeitsgruppen, Umfragefunktion und interaktive Whiteboards für die studentische Zusammenarbeit. Das Layout ist frei gestaltbar und kann den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Adobe Connect eignet sich aufgrund der umfangreichen Funktionalitäten für zahlreiche Lehr-Lern-Formate, von Vorlesungen über Seminare und Übungen bis hin zu Sprechstunden und informellen Lerngruppen.

Weitere Informationen, Details und Anleitungen

Überblick über die Dienste des DFN und erste Schritte in DFNconf
Informationen des DFN zu Adobe Connect
Schritt-für-Schritt-Anleitung für Adobe Connect
Schritt-für Schritt-Anleitung für DFNconf des ZKI

Infolge der sprunghaft angestiegenen Veranstaltungs- und Teilnehmerzahlen kann (noch) nicht sichergestellt werden, dass die Dienste jederzeit uneingeschränkt funktionsfähig sind. DFN arbeitet an der Erhöhung der Kapazität für zeitgleich stattfindende Meetings, empfiehlt derzeit aber, Veranstaltungen möglichst außerhalb der Stoßzeiten (9:00 - 11:00 und 13:00 - 16:00 Uhr) stattfinden zu lassen (stets aktuelle Informationen des DFN finden Sie hier).

Opal und Moodle

In Opal ist ein "Virtueller Klassenraum", basierend auf Adobe Connect eingebunden, den Sie ebenfalls nutzen können.Ausführliche Anleitungen finden Sie im Opal-Benutzerhandbuch.

BigBlueButton (BBB)

Ein Alternativdienst zur Entlastung von DFNconf und Verteilung der Nutzer wird momentan durch die BPS GmbH vorbereitet und sollte zeitnah zur Verfügung stehen. 

Weiterführende Informationen finden Sie an dieser Stelle, sobald der Dienst verfügbar ist.

Andere Dienste

Neben den oben Genannten existiert eine Reihe weiterer Dienste mit vergleichbaren Funktionalitäten (Skype, Zoom, TeamViewer, Jitsi, Twitch, WebEX, GoogleHangOut ...). Aufgrund datenschutzrechtlicher Bedenken bzw. weil eine umfängliche Überprüfung noch nicht stattgefunden hat, werden diese Dienste von der WHZ offiziell nicht empfohlen und unterstützt.

 

Bei der Durchführung von Live-Veranstaltungen behalten Sie bitte die im Vorlesungsverzeichnis vorgesehenen Slots bei oder vereinbaren gemeinsam mit Ihren Studierenden einen abweichenden Veranstaltungstermin, um Überschneidungen mit anderen Veranstaltungen zu vermeiden.

Eine vergleichsweise einfache Möglchkeit zur Aufzeichnung von Lehrveranstaltungen (oder Teilen davon) ist die Erstellung von Screencasts.

Erstellung von Screencasts mit PowerPoint (Anleitung folgt)

Skripte, Literatur & Co.

Dokumente (Word, Excel, PDF, PowerPoint) können Sie auf dem gewohnten Weg zur Verfügung stellen,    d. h. über die Lernmanagementsysteme Opal oder Moodle, über das „Laufwerk Y“ oder auch per E-Mail.

Video- und Audiomaterial

Kleine Video- und Audiodateien können Sie in die LMS Opal und Moodle direkt einbinden. Dasbietet sich allerdings nur in begrenztem Umfang an, da etwa bei Opal der Speicherplatz derzeit auf 1 GB beschränkt ist.

Anleitung zur Einbindung von Videos in Opal 

Größere Video- und Audiodateien können Sie sicher auf einer der folgenden Plattformen ablegen und Ihren Studierenden zur Verfügung stellen.

GigaMove 

GigaMove ist ein Dienst der RWTH Aachen und der DFN-AAI Föderation zum Austausch großer Dateien. Sie können Dateien bis zu einer Größe von 2 GB (größere Dateien müssen in kleinere Dateipakete verteilt werden) hochladen und anschließend einen Link versenden, mit dem die Studierenden Zugriff auf die Dateien erhalten.

Der Dienst kann kostenlos genutzt werden.

Kurzanleitung:

  1. Rufen Sie GigaMove in Ihrem Browser auf.
  2. Wählen Sie "Westsächsische Hochschule Zwickau" als Organisation aus.
  3. Melden Sie sich mit Ihrem WHZ-Login an. (Bei der ersten Anmeldung werden Sie um Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen gebeten.)
  4. Unter "Datei bereitstellen" die entsprechende Datei hochladen und Dauer der Bereitstellung eingeben (standardmäßige Einstellung 7 Tage; maximale Bereitstellungsdauer: 14 Tage).
  5. E-Mail mit Abhollink versenden.

Magma

Magma ist ein Dienst des Bildungsportals Sachsen.

Kurzanleitung:

  1. Rufen Sie Magma in Ihrem Browser auf.
  2. Wählen Sie "Westsächsische Hochschule Zwickau" als Organisation aus.
  3. Melden Sie sich mit IHrem WHZ-Login an.
  4. Laden Sie über "Medium hinzufügen" das gewünschte Medium hoch.
  5. Weisen Sie das Medium einzelnen Nutzern zu oder binden Sie es in andere Programme (z. B. in LMS) ein.

Detaillierte Anleitungen finden Sie in der Magma-Hilfe.

Videocampus Sachsen (VCS)

Der Videocampus Sachsen (VCS) ist eine im Rahmen eines SMWK-geförderten Projektes entwickelte Plattform für die sächsischen Hochschulen. Sie befindet sich derzeit noch im Testbetrieb, kann aber von Angehörigen der sächsischen Hochschulen bereits genutzt werden.

Kurzanleitung:

  1. Rufen Sie das Portal in Ihrem Browser auf.
  2. Bei der erstmaligen Nutzung müssen Sie sich registrieren (über den Button rechts oben). Sie erhalten anschließend eine E-Mail. Nach Bestätigung der Anmeldung über den darin befindlichen Link können Sie den Videocampus nutzen.
  3. Dateien über den Button "Hochladen" bereitstellen.

Große Video-/Audiodateien können Sie außerdem komprimieren. Eine Anleitung zur Komprimierung mit dem VLC Media Player finden Sie auf den Seiten der HTW Dresden.

Wie kann ich Referate von Studierenden in einer digitalen Lehrveranstaltung einbinden?

In vielen Lehrveranstaltungen sind studentische Referate ein obligatorischer Bestandteil. Darauf müssen Sie auch nicht verzichten, wenn Sie Ihre Lehrveranstaltung digital durchführen.

Grundsätzlich stehen den Studierenden die gleichen (technischen) Möglichkeiten zur Verfügung wie Ihnen als Lehrende/r. Somit können Studierende ...

  • ein Referat im Rahmen einer Live-Schaltung (Adobe Connect, BBB) halten. Dafür können Sie einzelnen TeilnehmerInnen Ihrer Veranstaltung Moderatorenrechte einräumen, sodass die Studierenden auch ihre vorbereitete Präsentation nutzen können. 
  • Screencasts erstellen, die dann den anderen TeilnehmerInnen zur Verfügung gestellt werden. Im Sinne der Studierenden sollten Sie die Screencasts nur auf sicheren Plattformen ablegen und bereitstellen (s. hierzu "Wo kann ich Lehr- und Lernmaterialien zur Verfügung stellen?"). 
  • sich selbst mithilfe von z. B. Smartphone oder Tablet aufnehmen. Diese Variante ist allerdings deutlich aufwändiger als die beiden vorgenannten.

Klären Sie bitte vorab mit Ihren Studierenden, welche technischen Möglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen und bieten Sie Hilfestellungen bei der technsichen Umsetzung an (z. B. Hinweise zu geeigneter Software, Anleitungen oder Fundstellen für Anleitungen).

Gibt es digitale Lehr- und Lernmaterialien, die ich in meiner Lehre einsetzen kann? Wo finde ich diese Materialien?

Ihre bisher erstellten und verwendeten Lehr- und Lernmaterialien (z. B. Übungsaufgaben und Arbeitsaufträge, Präsentationen) können Sie auch in digitalen Veranstaltungen einsetzen. Insbesondere aber, wenn Sie Ihre Lehrveranstaltung nicht eins zu eins in den digitalen Raum verlegen, sondern verstärkt auf das Selbststudium setzen und asynchrone Kommunikationsmethoden nutzen - und dafür sprechen derzeit gute Gründe - ist es in vielen Fällen erforderlich, weitere Materialien zu erstellen. Das müssen Sie aber nicht unbedingt selbst tun.

Bevor Sie beginnen, aufwändige Materialien zu erstellen, können Sie pürfen, welche Materialien es bereits gibt und für den Einsatz in Ihrer Lehrveranstaltung geeignet sind. Es existiert eine Reihe von Videos, Audios, Arbeitsblättern, teilweise sogar ganzen Lerneinheiten, die als sog. Open Educational Resources (OER) von ihren Urhebern unter einer Creative Commons Lizenz (CC) veröffentlicht wurden und deshalb von anderen Lehrenden weiterverwendet werden dürfen.

Die Informationsstelle Open Educational Resources (OERInfo) ist eine BMBF-geförderte Plattform des Leibnitz-Instituts für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Auf der Plattform finden Sie OER-Verzeichnisse und -Services, darunter Hilfestellungen zur Suche von OER-Materialien mit Suchmaschinen und Materialsammlungen für verschiedene Bildungsbereiche und Fächer.  

Außerdem können Sie sich auf folgenden Seiten umsehen:

Broschüre "Handreichung OER. Der Einstieg in den Umgang mit Open Educational Resources" des Projektes OERsax.

 

 

Termine können Sie mit dem DFN Terminplaner abstimmen.

Wo finde ich Anregungen zur Gestaltung digitaler Lehre und Beispiele aus der Praxis?

 

Ideen und Praxisbeispiele finden Sie u. a. auf folgenden Seiten:

IMPULS#E (Bildungsportal Sachsen)
Best Practice-Matrix (Bildungsportal Sachsen)
Digital Learning Map (Gemeinschaftsprojekt von E-Teaching.org und dem Hochschulforum Digitalisierung)
PatternPool (Hamburger Zentrum für universitäres Lehren und Lernen)
Berichte aus der Praxis auf E-Teaching.org

https://www.e-teaching.org/praxis

Schauen Sie auch unter"Weiterführende Informationen, Materialien & Links".

Aktuell erarbeiten wir eine Übersicht zu Beispielen aus der Lehrpraxis der WHZ. Dafür sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Berichten Sie uns aus Ihrer Lehrpraxis und machen Sie uns auf gelungene Beispiele digitaler Lehre aufmerksam!

Weiterführende Informationen, Materialien & Links

Nachfolgend finden Sie ausgewählte Publikationen, Handreichungen und Links mit gut aufbereiteten und ausführlichen Informationen zum digitalen Lehren und Lernen. 

Informationsbroschüren der TU Dresden

In den Informationsbroschüren "Digitales Lehren und Lernen an der Hochschule" des Medienzentrums der TU Dresden finden Sie u. a. Anregungen für die didaktische Gestaltung digitaler Lehre, Hinweise auf nützliche digitale Werkzeuge und Erfahrungsberichte von Lehrenden.

Heft 1: Flexibilität und Vielseitigkeit mit digitalen Lehr- und Lernmaterialien erhöhen
Heft 2: Mehr Feedback für bessere Lehre. Möglichkeiten des E-Assessments
Heft 3: Kommunikation und Zusammenarbeit mit digitalen Medien unterstützen

E-Teaching.org

E-Teaching.org ist ein Angebot des Leibnitz-Instituts für Wissensmedien (IWM). Dort finden Sie wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Informationen zur Gestaltung digitaler Hochshcullehre. 

IMPULS#E - Bildungsportal Sachsen

IMPULS#E ist eine Initiative des Bildungsportals Sachsen. Sie finden dort Anregungen zum Einsatz digitaler Medien in der Lehre, allgemeine Informationen zur digitalen Lehre, Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Umsetzung sowie Berichte aus der PRaxis sächsischer E-Learning-Projekte. 

Best-Practice-Matrix

Die Best Practice-Matrix des Bildungsportals Sachsen ist eine umfangreiche Datenbank für sächsische Lehrprojekte mit digitalem Bezug (aktuell knapp 350 Projekte).

 

Digitale Werkzeuge

Hochschulforum Digitalisierung
Fern-Universität Hagen

Lernmanagementsysteme (LMS)

Opal-Benutzerhandbuch Kurzanleitungen für den schnellen Einstieg in Opal Den Opal-Support (BPS GmbH) erreichen Sie unter support[at]bps-system.de oder 0371 66627396.