Workshops

Veranstaltungen des Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS) 

Das Kursangebot des HDS bietet vielfältige Anregungen für die Lehre an Hochschulen. Darüber hinaus kann das Sächsische Hochschuldidaktik-Zertifikat erworben werden.

Veranstaltungsreihe „Gute Lehre an der WHZ“ 

Die Veranstaltungsreihe ist das hochschuldidaktische Weiterbildungsangebot für Lehrende an der WHZ - semesterbegleitend, unterstützend, vor Ort.

DozentinNathalie Freitag
TU Chemnitz
Termin17. September 2019 (Di), 10.00 bis 13.30 Uhr (= 4 AE)
OrtKeplerstr. 2 (Erdgeschoß im Gebäude des Fraunhofer Instituts)
InhalteViele Lehrende klagen über ein Nachlassen der Qualitäten von Seminararbeiten, aber auch von Haus- oder Abschlussarbeiten. Darüber hinaus gibt ein Großteil der Studierenden meist überhaupt keine Arbeiten ab. Eine intensive und aufwendige (Einzel-)Betreuung der Arbeiten ist in den meisten Fällen weder zeitlich vereinbar noch vorgesehen.

Im LiT.Shortcut wird eine Alternative aufgezeigt, die sowohl den Studienerfolg erhöhen, als auch die "Abbrecherquote" reduzieren kann, bei gleichzeitig vermindertem Betreuungsaufwand der Lehrenden. Dabei geht es um die Implementierung eines semesterbegleitenden Kolloquiums mit Bestandteilen eines Workshops zum wissenschaftlichen Arbeiten und Schreiben in ein bestehendes Fachseminar oder der Betreuung von Abschlussarbeiten. Ziel dabei ist es, die Studierenden in ihrem Schreibprozess zu begleiten, zu unterstützen und zu motivieren. Der LiT.Shortcut gibt Einblicke in ein erfolgreiches Kolloquium, liefert Übungsanleitungen und Praxistipps für die unmittelbare Umsetzung und zeigt, dass bereits durch einen geringen Aufwand von 1 - 3 Sitzungen pro Semester merkliche Erfolge zu verzeichnen sind.

ZieleDie Teilnehmer_innen
  • begleiten studentische Arbeiten kompetenzorientiert und dem Arbeitsfortschritt entsprechend.
  • können Kolloquien mit "Workshopanteilen" implementieren, vorbereiten, planen und durchführen.
  • optimieren den eigenen Betreuungsaufwand.
Arbeitsformen
  • Inputvortrag
  • Gruppenarbeit
  • Diskussion
  • Übungen
AbschlussTeilnahmebescheinigung
AnmeldungDie Anmeldung erfolgt per E-Mail an GuteLehre[at]fh-zwickau.de.
DozentinDr. Anja Centeno García
Sprach- und Kulturwissenschaftlerin
freie Trainerin und Coach
Termin29. Oktober 2019 (Di), 15.30 bis 18.45 Uhr (= 4 AE)
OrtRaum wird noch bekannt gegeben
Inhalte In Ihrer Lehrveranstaltung sitzen Studierende mit sehr unterschiedlichem Vorwissen, mit oder ohne Berufserfahrung, mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund … - Vielfalt hat in Bezug auf die Studierenden viele Gesichter. Jede*r von ihnen ist auf seine / ihre Weise Teil der Lehrveranstaltung. Doch wie kann man als Dozent*in damit umgehen? Im Workshop unterziehen wir die von Ihnen erlebte Vielfalt in der Lehre einer Analyse. Dabei nutzen wir Elemente aus dem interkulturellen Training, um gegenseitige Wahrnehmungen sowie Erwartungen und ihren Einfluss auf das Lehr-Lern-Geschehen zu reflektieren. Wir tauschen uns zu lern-/ kommunikationspsychologischen sowie gruppendynamischen Hintergründen aus und sammeln didaktische bzw. kommunikative Anregungen, wie Sie mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedarfen der Studierenden umgehen können.
ZieleDie Teilnehmenden
  • verfügen über Kriterien zur Zielgruppen- und Situationsanalyse,
  • reflektieren ihr Rollenverständnis und eigene Verhaltensmuster im Kontakt mit Studierenden,
  • erweitern ihr Handlungsrepertoire im Umgang mit heterogenen Gruppen.
Arbeitsformen
  • Trainerin-Input
  • kleine Übungen und Experimente zur Wahrnehmung und Kommunikation
  • kollegialer Austausch
AbschlussTeilnahmebescheinigung
AnmeldungDie Anmeldung erfolgt per E-Mail an GuteLehre[at]fh-zwickau.de.
DozentinDr. Anja Centeno García
Sprach- und Kulturwissenschaftlerin
freie Trainerin und Coach
Termin25. November 2019 (Mo), 15.30 bis 18.45 Uhr (= 4 AE)
OrtRaum wird noch bekannt gegeben
Inhalte
    Spätestens beim Verfassen der Bachelorarbeit zeigt sich, ob die Studierenden zu zielgerichteter Textarbeit in der Lage sind, ob Sie das Gelesene gedanklich durchdringen und in ihren eigenen Texten angemessen aufgreifen können. Damit das gelingt, braucht es mehr als das Beherrschen der Zitierregeln. Doch manche Hausarbeit gleicht eher einem Flickenteppich mit mehr oder weniger eingebundener bzw. belegter Zitate, Definitionen und Begriffe. Woran liegt das, wie kommen z.B. unbeabsichtigte Plagiate zustande? Welche Herausforderungen birgt das wissenschaftliche Arbeiten aus studentischer Sicht? Und wie kann man als Lehrende*r damit umgehen, wie den professionelle Umgang mit Texten im Studium adressatengerecht vermitteln? Im Workshop analysieren und diskutieren wir die Gelingensbedingungen für die studentische Textarbeit. Neben lernpsychologischen Hintergründen erhalten Sie Anregungen für die Begleitung von Studierenden vor, während und nach dem Entstehen einer schriftlichen Arbeit.
    ZieleDie Teilnehmenden
    • können erste Indikatoren der "Novizensprache" in studentischen Texten identifizieren.
    • können die Herausforderungen der Textarbeit einordnen.
    • verfügen über didaktische Ideen für die Begleitung studentischer Textarbeit.
    Arbeitsformen
    • Trainerin-Input
    • kollegialer Austausch
    AbschlussTeilnahmebescheinigung
    AnmeldungDie Anmeldung erfolgt per E-Mail an GuteLehre[at]fh-zwickau.de.
    DozentinSusanne Krämer
    Universität Leipzig
    Termin29. November 2019 (Fr), 10.00 bis 13.30 Uhr (= 4 AE)
    OrtRaum wird noch bekannt gegeben
    Inhalte
      Die mittlerweile in der Gesellschaft angekommene „Kulturtechnik“ der Achtsamkeit, wird nun auch vermehrt in die Hochschullehre integriert. Sie eröffnet nicht allein Möglichkeiten der strukturellen Veränderung, sondern auch für den individuellen Lehrenden und Lernenden.
      Achtsamkeitsbasierte Methoden, so die Forschung, senken nicht nur den Stress und erhöhen allgemein das Wohlbefinden, es wird insbesondere die Stärkung und bessere Lenkung der Aufmerksamkeit nachgewiesen, eine Schlüsselkompetenz für jeglichen Lernprozess. Die Selbstwahrnehmungs- und Empathiefähigkeit verbessert sich, wodurch auch die Kommunikations- und Teamfähigkeit gestärkt wird. Für die forschungsorientierte Perspektive ist weiterhin die „Fähigkeit zur Erzeugung neuer Kategorien, die Offenheit für neue Informationen und das Bewusstsein für mehr als eine Perspektive“ (Langohr, 2007) relevant, die einhergeht mit einer Steigerung der Kreativität (Ostafin et al., 2011).

      Anhand von exemplarischen Übungen wird die Vermittlung einer Achtsamkeitspraxis im Kontext der Hochschullehre aufgezeigt und die Implementierung einzelner didaktischer Elemente auf individueller Ebene oder als hochschulübergreifendes Konzept diskutiert, wobei Erfahrungen, bestehende Projekte und Seminare einbezogen werden. Der Workshop ist erfahrungsbasiert aufgebaut, reflexive Methoden finden in Dyaden- oder Kleingruppenarbeit statt.

      ZieleDie Teilnehmenden
      • gewinnen einen Überblick über die aktuellen Forschungsergebnisse. Wirkfaktoren und das Konzept der Achtsamkeit.
      • wenden exemplarische Übungen auf Teilnehmer*innenebene an.
      • lernen bestehende Projekte an deutschen Hochschulen kennen und anhand dessen den didaktischen Ansatz zur Implementierung und der Umsetzung im Lehr-Lern-Kontext.
      Arbeitsformen
      • Trainerin-Input
      • praktische Übungen
      • Reflexion und kollegialer Austausch
      AbschlussTeilnahmebescheinigung
      AnmeldungDie Anmeldung erfolgt per E-Mail an GuteLehre[at]fh-zwickau.de.
      DozentinDr. Anja Centeno García
      Sprach- und Kulturwissenschaftlerin
      freie Trainerin und Coach
      Termin02. Dezember 2019 (Mo), 15.30 bis 18.45 Uhr (= 4 AE)
      OrtRaum wird noch bekannt gegeben
      InhalteDie Studierenden sind angeregt bei der Sache. Es werden Fragen gestellt, Fachgespräche entspinnen sich. Alle sind vorbereitet. Ein unerreichbarer Traum? In der Tat kann die Hochschuldidaktik dafür keinen Zaubertrank anbieten, aber es gibt Mög-lichkeiten, die Arbeitsatmosphäre positiv zu beeinflussen. Gutes Classroom Mamangement beginnt lange, bevor es zu Störungen kommt. Sollte doch eine Störung eintreten, ist konstruktiver Umgang damit gefragt.
      Im Workshop lernen Sie zentrale Stellschrauben zur Gestaltung einer konstruktiven Unterrichtsatmosphäre kennen. Im Zentrum stehen Techniken und Strategien die von Lehrenden eingesetzt werden, um Ordnung aufrechtzuerhalten, Lernmotivation der Studierenden zu fördern sowie mit Problemen umzugehen.
      ZieleDie Teilnehmenden
      • verfügen über ausgewählte Methoden zur Gestaltung einer positiven Arbeitsatmosphäre,
      • reflektieren kriterienbasiert ihr Classroom Management.
      Arbeitsformen
      • Trainerin-Input
      • moderierte Diskussion
      • Partner-Coaching
      AbschlussTeilnahmebescheinigung
      AnmeldungDie Anmeldung erfolgt per E-Mail an GuteLehre[at]fh-zwickau.de.
      DozentinProf. Dr. Silke Geithner
      ehs Dresden
      Termin06. Dezember 2019 (Fr), 09.30 bis 13.00 Uhr (= 4 AE)
      OrtRaum wird noch bekannt gegeben
      Inhalte„Spiel ist nicht Spielerei. Es hat hohen Ernst und tiefe Bedeutung.“ (Friedrich Fröbel)
      Das Spielen war schon immer wichtig für die menschliche Entwicklung. Kinder nutzen das Spiel und ihre Phantasie, um ihre neue, sich schnell entwickelnde Welt zu verstehen. Spielen ist die Grundlage der Flexibilität des Denkens, die den erstaunlichen Problemlösungsfähigkeiten und der Kreativität des Menschen zugrunde liegt. Wenn wir spielen, dann wird die kognitive, emotionale und soziale Dimension des Lernens angesprochen. Spiele eignen sich daher sehr gut für die Hochschullehre. Sie erzeugen Aha-Momente bei den Lernenden, fördern Kommunikation und Zusammenarbeit und helfen, komplexe Sachverhalte zu erleben und zu verstehen. Im LiT.Shortcut werden die Teilnehmenden verschiedene Spiele ausprobieren, lerntheoretische Hintergründe kennenlernen und Anwendungsmöglichkeiten für ihre Lehre diskutieren und ausprobieren.
      ZieleDie Teilnehmenden
      • lernen verschiedene Spiele und Einsatzmöglichkeiten in der Hochschullehre kennen,
      • kennen wichtige lerntheoretische Hintergründe spielbasiertem Lernen,
      • kennen und diskutieren verschiedene Anwendungsfälle,
      • entwickeln Ideen für den konkreten Einsatz spielbasierter Lehr- und Lernmethoden in ihrer Lehre.
      Arbeitsformen
      • Trainerin-Input
      • praktische Übungen
      • Reflexion und kollegialer Austausch
      AbschlussTeilnahmebescheinigung
      AnmeldungDie Anmeldung erfolgt per E-Mail an GuteLehre[at]fh-zwickau.de.

       

       

      Themen und Lehrende
      n. n.



      Termin08. Januar 2020 (Mi), 15.30 bis ca. 18.00 Uhr
      Ortvoraussichtlich Keplerstraße, Campus Innenstadt
      Arbeitsformen
      • Präsentation
      • Diskussion und moderierter Austausch
      AbschlussGesamt-Teilnahmebescheinigung über alle besuchten Veranstaltungen der Reihe
      AnmeldungDie Anmeldung erfolgt per E-Mail an GuteLehre[at]fh-zwickau.de.
      DozentProf. Dr. Ingo Striepling
      OTH Regensburg
      Termin06.02.2020 (Do), 09.00 bis 16.30 Uhr (= 8 AE)
      OrtRaum wird noch bekannt gegeben
      InhaltDer Hochschulalltag bringt zahlreiche Rechtsfragen mit sich. Eines der sensibelsten Gebiete ist das Prüfungsrecht. Die Zahl der Gerichtsverfahren in diesem Rechtsgebiet hat in letzter Zeit stark zugenommen. Dieses Seminar vermittelt Ihnen ein Gefühl für das Prüfungsrecht und seiner korrekten Anwendung, um Konfrontationen mit Studierenden zu vermeiden.

      Gern können Sie die für sie zutreffende Prüfungsordnung mitbringen. Dann können auftretenden Fragen direkt vor Ort geklärt werden.

      LernzieleDie Teilnehmenden
      • durchdringen das Prüfungsrecht aus Sicht des/der Prüferin und der Studierenden.
      • wenden das Prüfungsrecht in der Prüfungssituation sicher an.
      • erstellen rechtskonforme Prüfungen und berücksichtigen dabei die für das Berufsbild zu erwerbenden Kompetenzen.
      Arbeitsformen
      • Trainer-Input
      • Einzel- und Kleingruppenarbeit
      • Gruppendiskussionen
      AbschlussTeilnahmebescheinigung
      AnmeldungDie Anmeldung erfolgt per E-Mail an GuteLehre[at]fh-zwickau.de
      DozentinSophie Böhmchen
      freie Stimm-, Sprech- und Kommunikationstrainerin
      Termin07.02.2020 (Fr), 09.00 bis 16.30 (= 8 AE)
      OrtRaum wird noch bekannt gegeben
      InhalteUnsere Stimme ist tagtäglich im Einsatz. Vor allem Lehrende sind auf ihr Werkzeug Stimme angewiesen. Die Weiterbildung zum ökonomischen und effektiven stimmlichen Umgang sollte daher ein Anliegen einer jeden Lehrkraft sein.

      Der Workshop umfasst folgende Schwerpunkte:

      • Physiologie des Sprechens: Atmung – Stimme – Aussprache
      • Wahrnehmungs- und Entspannungsübungen zur Stärkung körperlicher und stimmlicher Präsenz
      • optimierende Atem-, Resonanz- und Kraftstimmübungen
      • Erarbeitung eines regelmäßigen Stimmübungsprogramms
      ZieleDie Teilnehmer_innen
      • nehmen das Sprechen bewusst als ganzkörperlichen Prozess wahr.
      • entdecken und schöpfen ihre individuell stimmliche Fähigkeiten aus.
      • setzen ihre Stimme als rhetorisches Mittel ökonomisch, variabel, situationsangemessen und hörerorientiert ein.
      Arbeitsformen
      • Trainerin-Input
      • Audioaufnahmen
      • Feedback
      • praktische Übungen in der Gruppe zur Stärkung der Atem-, Stimm- und Sprechfunktion
      • Teamarbeit
      AbschlussTeilnahmebescheinigung
      AnmeldungDie Anmeldung erfolgt per E-Mail an GuteLehre[at]fh-zwickau.de.