Workshops

Veranstaltungen des Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS) 

Das Kursangebot des HDS bietet vielfältige Anregungen für die Lehre an Hochschulen. Darüber hinaus kann das Sächsische Hochschuldidaktik-Zertifikat erworben werden.

Veranstaltungsreihe „Gute Lehre an der WHZ“ 

Die Veranstaltungsreihe ist das hochschuldidaktische Weiterbildungsangebot für Lehrende an der WHZ - semesterbegleitend, unterstützend, vor Ort.

DozentPD Dr. Frank Stallmach
Universität Leipzig
Termin20. März 2018 (Di), 13.00 bis 16.30 Uhr
OrtRaum wird noch bekannt gegeben
InhalteElektronische Abstimmsysteme (kurz Klicker-Systeme; engl. Classroom Response Systems - CRS) sind eine technische Hilfe aus dem Werkzeugkasten des E-Learning, mit dem die aktive Teilnahme von Studierenden in Lehrveranstaltungen mit großen Teilnehmerzahlen effizient gefördert werden kann. Dieser Shortcut zeigt anhand von Praxisbeispielen aus dem Physiklehrerstudium, wie Sie als Dozent_in
  • mittels CRS schnell und zuverlässig Informationen über den Wissensstand Ihrer Studierenden sowie Rückmeldungen zur Lehre einholen,
  • Ihre Lehrinhalte auf die didaktischen Herausforderungen des umfassenden und anonymen Feedbacks durch die Studierenden anpassen müssen und damit
  • die Methode des Peer Instruction realisieren können.

Sie werden während des Shortcut mit einem CRS sowohl aus der Perspektive der Studierenden arbeiten als auch den Perspektivwechsel hin zum Lehrenden über das selbständige Erstellen und Durchführen von Klickerabfragen erfahren.
ZieleDie Teilnehmer_innen
  • haben den Einsatz von CRS mittels verschiedener Beispiele praxisnah kennengelernt.
  • kennen Lehr-Lern-Ziele, die mit dem Einsatz von Klickern verfolgt werden.
  • sind in der Lage, Klickerfragen zu beurteilen und eigene Klickerfragen für ihre Lehrveranstaltung zu entwerfen.
  • diskutieren die Vor- und Nachteile des CRS-Einsatz in Verbindung mit der Peer-Instruction Methode.
Arbeitsformen
  • Trainer-Input
  • moderierte Diskussion
  • Methoden in Anwendung
  • Arbeit an Lehrbeispielen
AbschlussGesamt-Teilnahmebescheinigung über alle besuchten Veranstaltungen der Reihe
AnmeldungDie Anmeldung erfolgt per E-Mail an GuteLehre[at]fh-zwickau.de.
DozentinDr. Anja Centeno García
Sprach- und Kulturwissenschaftlerin
freie Trainerin und Coach
Termin26. März 2018 (Mo), 15.30 bis ca. 19.00 Uhr
OrtRaum wird noch bekannt gegeben
Inhalte
    Nicht nur Fachwissen, auch Fachkommunikation will gelernt sein. Studentische Vorträge, Präsentationen und Referate gehören in unterschiedlicher Ausprägung in allen Fachbereichen zum Studium. Aus Lehrperspektive heißt das: Wie sichert man eine angemessene Qualität? Und wie können Präsentationen, Referate & Co methodisch eingebunden werden, damit alle davon profitieren?

    Mit Blick auf didaktische Kriterien diskutieren wir Beachtenswertes beim Einsatz der genannten Vortragsformen in der Hochschullehre. Gleichzeitig reflektieren wir fachbezogene Besonderheiten sowie deren Anschlussfähigkeit für die zukünftige Praxis der Studierenden.

    Die Schwerpunktsetzung orientiert sich am Bedarf der Teilnehmenden.

    • Professionalität und Qualität studentischen Handelns in "Als-ob-Situationen"
    • Vorbereitung begleiten
    • Kritierien und Möglichkeiten konstruktiver Rückmeldung zu Vorträgen
    • aktive Beteiligung statt passives Zuhören methodisch anregen
    ZieleDie Teilnehmer_innen
    • können die wissenschaftliche Präsentations-/ Vortragspraxis ihrer Fachkultur aus didaktischer Sicht beschreiben,
    • kennen Kriterien für die konzeptionelle Gestaltung von Seminaren,
    • erweitern ihr methodisches Repertoire bezüglich der Einbindung von Referaten/ Präsentationen in der Lehre.
    Arbeitsformen
    • Trainer-Input
    • strukturierter kollegialer Austausch
    AbschlussGesamt-Teilnahmebescheinigung über alle besuchten Veranstaltungen der Reihe
    AnmeldungDie Anmeldung erfolgt per E-Mail an GuteLehre[at]fh-zwickau.de.
    DozentenDr. Tobias Haertel
    Dipl.-Päd. Claudius Terkowsky
    TU Dortmund
    Termin13. April 2018 (Fr), 08.30 bis 16.00 Uhr
    OrtRaum wird noch bekannt gegeben
    InhalteWarum ist Kreativität für angehende Ingenieur_innen und damit die Ingenieursausbildung so wichtig? Kreativität und Innovationen liefern die Grundlage für die Entwicklung neuer und wirkungsvoller technischer Lösungen für Probleme, die durch technischen und gesellschaftlichen Wandel hervorgerufen werden. Insbesondere das Labor hat sich als das Lehr-/ Lernszenario erwiesen, in dem sich Kreativität und Innovation mit der Bearbeitung ingenieurtechnischer Fragestellungen lernend verbinden lassen.
    ZieleZiel des Workshops ist es, die Frei- und Gestaltungsräume von Laboren in der Ingenieursausbildung optimal zur Entfaltung kreativen Potenzials der Lernenden zu nutzen.

    Die Teilnehmer_innen

    • können am Ende des Workshops die Relevanz von Kreativität im Ingenieurstudium begründen und kennen die Grenzen und Möglichkeiten der Förderung von Kreativität in Laborveranstaltungen.
    • kennen unterschiedliche Kreativitätstechniken und können für die kreativitätsförderliche Gestaltung ihrer Laborveranstaltung die richtige Technik auswählen und anwenden.
    • können außerdem kreativitätsförderliche Rahmenbedingungen und Potenziale für sich selbst und ihre Studierenden analysieren und dieses Wissen bei der Durchführung ihrer Laborveranstaltungen einsetzen.
    Arbeitsformen
    • Trainer-Input
    • verschiedene Einzel- und Gruppenarbeitsformen mit unterschiedlichen Kreativitätstechniken
    • kollaborative Konzeptentwicklungen
    • Gruppendiskussion
    • aktive Mitwirkung der Teilnehmenden
    AbschlussGesamt-Teilnahmebescheinigung über alle besuchten Veranstaltungen der Reihe
    AnmeldungDie Anmeldung erfolgt per E-Mail an GuteLehre[at]fh-zwickau.de.
    DozentProf. Dr. Christian Kautz
    Technische Universität Hamburg


    Prof. Dr. Peter Riegler
    Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
    Termin26. April 2018 (Do), 09.30 bis 13.00 Uhr
    OrtRaum wird noch bekannt gegeben
    InhalteLernen ist auch ein kollaborativer Vorgang. Daher ist Gruppenarbeit häufig ein Bestandteil von aktivierenden Lehrmethoden. Arbeit in der beruflichen Praxis ist in der Regel ein kollaborativer Vorgang. Daher wird die Fähigkeit, in Teams zu arbeiten, nicht ohne Grund häufig als überfachliches Ziel von Studiengängen benannt. Prüfungen, die Studiengangsziele fördern oder deren Erreichen überprüfen sollen, sind dagegen (in der Regel) nicht kollaborativ. „If you ask someone else for help on a problem in an exam, you are cheating, but if you don’t ask someone for help on a problem in the real world, you are a fool" formuliert der Kognitionswissenschaftler Dan Schwartz pointiert.
    In diesem Shortcut wollen wir Ansätze erarbeiten, welche die Kluft zwischen gewünschter Zusammenarbeit von Studierenden auf der einen Seite und Testen und Prüfen auf der anderen Seite überbrücken helfen. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Fragestellungen:
    • Wie können Prüfungen aussehen, die gleichzeitig Lernaktivitäten sind?
    • Wie können Tests und Prüfungen aussehen, in denen Studierende zusammenarbeiten und dabei jeder seinen Teil beiträgt?
    ZieleDie Teilnehmer_innen
    • erkennen die möglichen Einschränkungen gängiger Prüfungsformate im Hinblick auf studentisches Lernen.
    • formulieren sowohl fachliche als auch überfachliche Lernziele für eigene Lehrveranstaltungen und erkennen deren Relevanz für die Lehre.
    • kennen Formate, um die lernförderliche Zusammenarbeit von Studierenden in Prüfungssituationen zu ermöglichen, und können diese einsetzen.
    Arbeitsformen
    • Trainer-Input
    • Simulation eines Two-Stage Exams
    • Einzel- und Gruppenarbeit
    • Diskussion im Plenum
    • aktive Mitwirkung der Teilnehmenden
    AbschlussGesamt-Teilnahmebescheinigung über alle besuchten Veranstaltungen der Reihe
    AnmeldungDie Anmeldung erfolgt per E-Mail an GuteLehre[at]fh-zwickau.de.
    DozentinM.A. K. Kathy Meyer-Ross
    Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden
    Termin07. Mai 2018 (Mo), 09.00 bis 16.30 Uhr
    OrtRaum wird noch bekannt gegeben
    Inhalte
      Lehrveranstaltungen, die über den üblichen 90-minütigen Turnus hinausgehen, stellen andere didaktische Herausforderungen an die Lehrenden. Am Beispiel des Konferenz-Formates wird eine Mini-Konferenz mit Keynotes, Postersession und Workshops vorgestellt. Die Teilnehmenden erfahren innerhalb dieses Konferenz-Formates, wie sie eine Lehrveranstaltung blocken und Inhalte interaktiv vermitteln können. In der ersten Keynote wird das Konferenzszenario vorgestellt. Die Teilnehmenden schlüpfen dann in die Rolle der Lernenden, lernen forschend und partizipieren in der Postersession und in den Workshops. Zur Ergebnissicherung werten sie ihre Erfahrungen aus und transferieren sie in die eigene Lehrveranstaltung.

      Dadurch, dass die Teilnehmenden selber die Rolle der Studierenden einnehmen, erfahren sie, wie mit Hilfe von interaktivem Mobiliar (Steelcase) eine Aktivierung der Studierenden und dadurch eine Steigerung der Motivation und des Lernerfolgs sicher gestellt werden können.

      In der abschließenden Keynote wird von den Erfahrungen berichtet, Studierenden anzubieten, 5 bis 8 Stunden gemeinsam in einem Schreibraum zu verbringen und z. B. assignments hoch diszipliniert zu verfassen.

      ZieleDie Teilnehmer_innen
      • können am Ende des Workshops studentische Arbeiten kompetenzorientiert und den Arbeitsfortschritt entsprechend begleiten.
      • sind in der Lage das Konferenz-Format mit Workshopanteilen zu implementieren, vorzubereiten, zu planen und durchzuführen.
      • können den eigenen Betreuungsaufwand bei der Begleitung optimieren.
      Arbeitsformen
      • Trainer-Input
      • Feedback
      • praktische Übungen in Gruppen
      • Teamarbeit
      • Diskussion
      • Postersession
      AbschlussGesamt-Teilnahmebescheinigung über alle besuchten Veranstaltungen der Reihe
      AnmeldungDie Anmeldung erfolgt per E-Mail an GuteLehre[at]fh-zwickau.de.
      DozentinDr. Anja Centeno García
      Sprach- und Kulturwissenschaftlerin
      freie Trainerin und Coach
      Termin28. Mai 2018 (Mo), 15.30 bis ca. 19.00 Uhr
      OrtRaum wird noch bekannt gegeben
      Inhalte
        Mit mehr als 30 oder gar 100 Studierenden im Hörsaal - da bleibt doch nur der Lehrvortrag? Mit Hilfe kleiner Techniken und Methoden können Sie Ihre Studierenden ohne viel Aufwand zur aktiven Teilhabe an der Vorlesung herausfordern. Im Workshop lernen Sie so genannte Minimalinterventionen und Classroom Assessment Techniques kennen, mit denen Sie die Aufmerksamkeit fördern, die Behaltensleistung erhöhen und die Interaktion unter den Studierenden anregen können. Sie planen erste Einsatzmöglichkeiten ausgewählter Methoden bzw. Maßnahmen und erhalten dazu Feedback. Dabei diskutieren wir die Voraussetzungen, Chancen und Grenzen von aktivierenden Lehrmethoden in Großgruppen.

        Die Schwerpunktsetzung orientiert sich am Bedarf der Teilnehmenden.

        • Aspekte gehirngerechter Lehre
        • Rhythmisierung
        • kleine Methoden für große Gruppen
        ZieleDie Teilnehmer_innen
        • sind in der Lage deaktivierende Elemente zu erkennen,
        • kennen Vorausetzungen und Möglichkeiten zur Aktivierung großer Gruppen,
        • können Methoden planerisch auf ihren Lehrkontext anwenden.
        Arbeitsformen
        • Trainer-Input
        • moderierte Diskussion
        • Methoden in Anwendung
        • Arbeit an Lehrbeispielen
        AbschlussGesamt-Teilnahmebescheinigung über alle besuchten Veranstaltungen der Reihe
        AnmeldungDie Anmeldung erfolgt per E-Mail an GuteLehre[at]fh-zwickau.de.