Ambient Assisted Living

Ambient Assisted Living im kommunalen Wohnungsbau zur Bewältigung demographischer Probleme im Gesundheitswesen

Situation

Der Gegenstand des Forschungsprojektes ist die Konzeption zur
Integration von Ambient Assisted Living im Kontext von
Smart Home.

Dieser Ansatz ergibt sich aus einer konzeptionellen Lücke in der medizinischen Versorgungskette. Diese Lücke besteht zwischen der stationären Versorgung/ambulante Pflege in speziellen Einrichtungen (Krankenhäuser/ Pflegeeinrichtungen) und der Versorgung der Patienten/Mieter in der gewohnten Lebensumgebung (Wohnung).
Zielsetzung des beantragten Projektes ist es, älteren Menschen durch spezielle Gestaltung und technische Ausstattung der Wohnung ein langes, selbstständiges Leben zu ermöglichen.
Spezifische Ziele sind dabei, praxistaugliche, verfügbare und bezahlbare Systeme zu verwenden sowie individuelle Ziele und Vorstellungen der Betroffenen zu ermitteln und in Interaktion mit diesen Systemen zu berücksichtigen

Kurzbeschreibung

In einem interdisziplinären Forschungsprojekt zum Thema Ambient Assisted Living arbeitet die Fachgruppe Informatik intensiv mit. Ziel des Projektes ist es, hochinnovative Technologiefelder und unterschiedlichste Dienstleistungen (Wohnen, Bewirtschaftung, Mobilität, Pflege, medizinische Dienstleistungen) zu vernetzen und interdisziplinäre Lösungen der Pflege und Betreuung zu entwickeln. Hierbei wird die Erweiterung der medizinischen Versorgungskette durch innovative technische Konzepte und Maßnahmen aus dem Bereich des Ambient Assisted Living konzipiert und umgesetzt, um die Leistungsfähigkeit der Pflegedienste im strategischen Verbund mit Vermietern für eine ambulante Versorgung alter Menschen zu stärken.

Laufzeit

03/2011 bis 12/2012

Ansprechpartner

Prof. Dr. A. Häber

gefördert durch

SMWK (Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst)