Strahlenschutz in der Medizin

Die Strahlenschutzausbildung ist durch die Möglichkeit des Erwerbs einer Zusatzqualifikation - Fachkundekurse im Strahlenschutz nach den Fachkunderichtlinien Technik und Medizin - ge-kennzeichnet.

Im Einzelnen gehören folgende Fächer zu diesem Komplex:

Radioaktivität und Strahlenphysik (Pflichtfach)
Prof. Dr. rer. nat. Stemmler Es werden die Grundlagen der Strahlenphysik (Entstehung von Radioaktivität, Strahlenarten, Umwandlungsreihen, Messung ionisierender Strahlung) gelehrt und im Praktikum entspre-chende Experimente durchgeführt.

Strahlenschutz in der Medizin (Wahlpflichtfach und Fachkundekurs)

Prof. Dr.-Ing. Heiland, Prof. Dr.-Ing. Füssel

Strahlenbiologie, Strahlungsmeßtechnik, Strahlenschutz und Rechtsgrundlagen sind die Schwerpunkte der Vorlesungen. Im Praktikum stehen die Messung von Röntgenstrahlung, die Qualitätssicherung bei der Anwendung ionisierender Strahlung am Menschen sowie Strahlen-schutzmessungen und -berechnungen im Mittelpunkt.

Strahlentherapie (Wahlpflichtfach) Prof. Dr.-Ing. Heiland

Es werden die physikalischen und biologischen Grundlagen sowie die Geräte und Anlagen der Strahlentherapie einschließlich der Bestrahlungsplanung behandelt und in einer Klinik für Strahlenthe-rapie demonstriert.

Nuklearmedizin (Wahlpflichtfach) Prof. Dr.-Ing. Heiland

Inhalt der Vorlesung sind die biologisch-chemischen Eigenschaften sowie die Herstellung von Radiopharmaka, die Meßtechnik der nuklearmedizinischen Diagnostik und Verfahren der nu-klearmedizinischen Therapie. Eine Klinik für Nuklearmedizin wird im Rahmen einer Exkur-sion besucht.