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Deutsch-französische Tagung "Chancen und Herausforderung der Digitalisierung in der Hochschule"

Am 24. und 25. Oktober 2018 findet im Ackerbürgersaal (Campus Innenstadt, Kornmarkt) die Deutsch-französische Tagung "Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der Hochschule" statt.

Die Digtitalisierung hat zu grundlegenden Transformationen auf allen gesellschaftlichen Ebenen geführt. Dies betrifft zu einem hohen Maße zwischenmenschliche Kommunikatinsprozesse. Ein Mindestmaß an digtialer Kompetenz ist heutzutage die entscheidende Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und für eine erfolgreiche berufliche Karriere. Die Hochschulen als Ausbildungsstätten zukünftiger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in mittleren und gehobenen beruflichen Positionen haben daher die Verantwortung, die digitale Kompetenz der Studierenden frühzeitig zu fördern, damit diese in Zukunft die Anforderungen der digitalen Welt meistern können.

Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass die akademischen Lehr- und Lerntraditionen in den unterschiedlichen Sprach- und Kulturräumen teilweise stark divergieren, was Herausforderungen für die studentische Mobilität, aber auch für den Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit sich bringt. Auch werden bislang die in den einzelnen europäsichen Ländern entwickelten Konzepte zur Digitalisierung in der Hochschullehre weitgehend isoliert voneinander vorangetrieben.

Dezidiertes Ziel der deutsch-französischen Tagung, die am 24. und 25. Oktober 2018 von der Fakultät Angewandte Sprachen und Interkulturelle Kommunikation der Westsächsischen Hochschule Zwickau organisiert wird, ist es, Best-Practice-Beispiele aus beiden Ländern, hinsichtlich des Einsatzes digitaler Techniken im Bereich des Sprachenlernens sowie des interkulturellen Lernens, miteinander zu vergleichen. In diesem Zusammenhang wird der Fokus auf die Vernetzung didaktischer Strategien aus Deutschland und Frankreich gelegt, um den Austausch zu fördern und auf diese Weise den Blickwinkel der Teilnehmenden aus beiden Ländern zu erweitern. Es wird eine große Vielfalt unterschiedlicher Ansätze zur Förderung des sprachlichen und interkulturellen Lernens im hochschulischen Kontext vorgestellt, zum Beispiel E-Portfolios, E-Tandems und Sprachlern-Apps.

Die Tagung wird von der Deutsch-Französischen Hochschule gefördert. Das Tagungsprogramm steht Ihnen ab sofort zur Verfügung [hier klicken].
 


Symposium zur kommunikativen Grammatik

Prof. Thomas Johnen (WHZ) wird gemeinsam mit Prof. Liliane Santos (Université de Lille) ein thematisches Symposium zur kommunikativen Grammatik im nichtmuttersprachlichen Portugiesischunterricht auf dem VII SIMELP (Simpósio Mundial de Estudos de Língua Portuguesa), das in der Zeit vom 20. bis 24. April 2019 in Porto de Galinhas, PE, Brasilien, stattfinden wird, leiten. Die Deadline für Vorschläge für Poster oder mündliche Vorträge ist der 15.10.2018. Den Call for Papers dazu finden Sie hier: [Link


Lerncamp des Auerbacher Goethe-Gymnasiums

Auch in diesem Jahr hat die Fakultät Angewandte Sprachen und Interkulturelle Kommunikation das Lerncamp des Auerbachers Goethe-Gymnsium unterstützt. Frau Herdis Klarmann, Lehrkraft für Chinesisch, hat mit Schülerinnen und Schülern in einer kleinen Arbeitsgruppe einen kurzen Chinesisch-Dialog ausgearbeitet und präsentiert. Eine Besonderheit der chinesischen Sprache ist, dass Silben ihre Bedeutung ändern können, wenn sie unterschiedlich betont werden. Im Vergleich zur Deutschen Sprache sei die chinesische Grammatik einfach, weil es weder Einzahl noch Mehrzahl oder Zeitform gibt und Verben nicht gebeugt werden. [Link zum Artikel der Freien Presse]


29. Bundesklausurtagung der Sprachlehrkräfte erfolgreich beendet

Vom 3. Bis 6. September fand die 29. Bundesklausurtagung der Sprachlehrkräfte an deutschen Hochschulen (BUTA) im Schloss Schweinsburg bei Zwickau statt. Organisiert wurde die Tagung durch Mitarbeiter der Fakultät Angewandte Sprachen und Interkulturelle Kommunikation. Knapp 50 Sprachlehrkräfte von Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet kamen nach Sachsen und tauschten sich in Arbeitsgruppen zu den Themen kulturelle Kompetenz, Emotionalität, Humor und Kreativität im Sprachunterricht aus. Erstmals nahmen auch Gebärdensprachlehrer an der Tagung teil.

Auf großes Interesse stieß der zentrale Workshop zum Thema „Spielbasierte Theorien“ von Susanne Krämer (Uni Leipzig) und Ronald Herzog (TU Chemnitz). Die Dozenten gaben den Teilnehmern Methoden für praktische Kommunikationsübungen an die Hand, die sich unabhängig von der unterrichteten Sprache im Unterricht einsetzen lassen.

In der Schlussbetrachtung zeigten sich Teilnehmer und Organisatoren mit den Inhalten und z. T. neuen Formaten der Tagung sehr zufrieden.

Die 30. BUTA wird im kommenden Jahr im schleswig-holsteinischen Rendsburg stattfinden.