Beantragen eines persönlichen Zertifikates mit Firefox

Zertifikat beantragen

Starten Sie Mozilla Firefox und geben Sie als Webadresse folgende URL ein bzw. klicken Sie den nachstehenden Link an:

 https://pki.pca.dfn.de/dfn-ca-global-g2/cgi-bin/pub/pki?cmd=basic_csr;id=1;menu_item=1&RA_ID=2900

Auf der nun folgenden Seite füllen Sie die Eingabefelder sinngemäß nach dem angezeigten Muster aus:

Tragen Sie die Mailadresse ein, unter der Sie mit dem beantragten Zertifikat sicheren Mailverkehr betreiben wollen.

  • Geben Sie Ihren vollen Namen ein sowie Ihre Abteilung.
  • Diese Angabe wird in den Zertifikatsnamen aufgenommen.
    Studierende können hier das Hauptfach angeben.
  • Es folgt die Festlegung einer PIN, die zum späteren Verwalten des Zertifikates über die vorliegenden Webschnittstelle benötigt wird.
    (doppelte Eingabe gegen vertippen)
  • Schließlich anerkennen Sie die Zertifizierungsrichtlinien (erforderlich)
    (ein Klick auf den Link unter "Zertifizierungsrichtlinien" führt Sie zu den Richtliniendokumenten der WHZ CA)

und

  • stimmen der Veröffentlichung des Zertifikates zu (erforderlich).

Bitte verwenden sie keine nationalen Sonderzeichen. Der erlaubte Zeichenvorrat ist im Hauptdokument beschrieben.

Nachdem Sie die Schaltfläche Weiter angeklickt haben, werden Ihnen alle Daten nochmals angezeigt. Sie haben jetzt die Möglichkeit, mit der Schaltfläche Ändern auf die vorige Seite zurückzukehren oder mit Bestätigen den Antrag als gültig abzusenden.

Nun muss der Browser ein Schlüsselpaar der angegebenen Länge erzeugen.

Deshalb bittet Firefox um etwas Geduld.

Nach der Fertigstellung der Schlüssel erfolgt dieser Hinweis:

Die nächste Seite präsentiert Ihnen ein Antragsformular als PDF-Datei, das Sie ausdrucken, fertig ausfüllen und der Registrierungsstelle persönlich vorlegen müssen.

Die Registrierungsstelle benötigt

  • das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular,
  • Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass sowie
  • falls Sie nicht Nutzer/Nutzerin des ZKI sind, ein amtliches Dokument, das Sie als Mitglied der WHZ ausweist.
    Beispiele: Studierendenausweis, Schriftliche Bescheinigung des Abteilungsleiters.

Da es beim Eintragen der letzten 5 Stellen der Personalausweis-Nummer immer wieder zu Missverständnissen kommt, haben wir im nebenstehenden Muster-Ausweis den Ort der Ausweis-Nummer mit einem roten Kringel versehen.

 

Falls dem Antrag nichts entgegensteht, wird Ihnen die Zertifizierungsstelle innerhalb weniger Minuten nach der Genehmigung durch die Registrierungsstelle das Zertifikat als Attachement an die persönliche Mailadresse zuschicken. Der Inhalt sieht (an unser Beispiel angepasst) etwa folgendermaßen aus:

Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,

 

die Bearbeitung Ihres Zertifizierungsantrags ist nun abgeschlossen.

Ihr Zertifikat mit der Seriennummer 123456789 ist auf den Namen CN=Martin Mustermann,OU=ZKI,O=Westsaechsische Hochschule Zwickau,C=DE erstellt worden und im Anhang dieser Mail beigelegt.

 

Sie benötigen die Seriennummer, um Ihr Zertifikat gegebenenfalls sperren zu können.

 

Um Ihr Zertifikat nutzen zu können, müssen Sie alle folgenden Zertifikate in Ihren Browser importieren. Achten Sie darauf, dass Sie die Zertifikate auf dem Rechner importieren, von dem aus Sie den Antrag gestellt haben, weil sich dort der zugehörige Schlüssel befindet.

 

1. Für die CA-Zertifikate wählen Sie bitte die Seite

 

https://pki.pca.dfn.de/dfn-ca-global-g2/cgi-bin/pub/pki?cmd=getStaticPage;name=index;id=2;RA_ID=2900

 

und folgen den Anweisungen.

 

2. Ihr eigenes Zertifikat erhalten Sie direkt über folgenden Link:

 

https://pki.pca.dfn.de/dfn-ca-global-g2/cgi-bin/pub/pki?cmd=getcert&key=123456789&type=CERTIFICATE&RA_ID=2900

 

Befolgen Sie bitte die in dem Dokument "Informationen für Zertifikatinhaber" aufgeführten Regelungen: https://info.pca.dfn.de/doc/Info_Zertifikatinhaber.pdf

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr DFN-PKI-Team

Nutzen Sie bis zum Eintreffen der Mail die Zeit, um die Zertifikatskette zu importieren, falls Sie dies bis jetzt noch nicht getan haben.

 

Sobald Sie das Zertifikat per Mail erhalten haben, fahren Sie mit dem folgenden Abschnitt fort.

Zertifikat installieren

Wichtig:

Die Installation des Zertifikates mit Hilfe dieser Webadresse gelingt nur mit dem Browser, der auch die Schlüssel erzeugt hat.  Wenn Sie das Zertifikat in einem anderen Browser benötigen, sei es auf demselben oder einem weiteren Rechner,  müssen sie das Zertifikat aus dem aktuellen (Standard-)Browser exportieren und anschließend mit dem anderen Browser importieren.

 

Wenn Firefox Ihr Standard-Browser ist, genügt ein Klick auf die in der oben dargestellten Beispiel-Mail rot markierte Zeile, um den Import auszulösen. Firefox startet und zeigt folgendes Bild:

Klicken Sie auf die Schaltfläche Zertifikat importieren.

 

Der Import wird nicht unbedingt vom Browser bestätigt. D.h. es kann für Sie so aussehen, als hätte sich nichts ereignet. In diesem Fall ist es sinnvoll, im Zertifikatsspeicher nach dem betreffenden Zertifikat zu suchen. Lesen Sie dazu den nächsten Abschnitt.

 

Da Firefox und Thunderbird getrennte Zertifikatsspeicher benutzen, müssen Sie das Zertifikat an Thunderbird transferieren, wenn Sie das Zertifikat zum Signieren oder Verschlüsseln von Mails verwenden wollen.

 

Falls Firefox nicht Ihr Standard-Browser ist, übertragen Sie den angegebenen Link in die Adresszeile des zuvor gestarteten Firefox.

Zertifikat überprüfen

Falls Sie sich nachträglich das Zertifikat ansehen wollen, finden Sie es auf folgendem Weg:

 

Öffnen Sie Extras / Einstellungen.

 

Wählen Sie die Karteikarte Sicherheit und klicken Sie auf die Schaltfläche Zertifikate anzeigen.

Das Fenster des Zertifikatsspeichers öffnet sich mit der Karteikarte Ihre Zertifikate im Vordergrund.

Die Karteikarte Ihre Zertifikate stellt sozusagen einen "Schlüsselbund" zur Verfügung, an den Sie diejenigen Zertifikate "anhängen" können, deren privater Schlüssel Ihnen gehört. In der Spalte Zwecke wird aufgeführt, welche Sicherheitsfunktionen das Zertifikat abdeckt. Außerdem sehen Sie auf einen Blick die Seriennummer und das Ablaufdatum.

 

Die Schaltfläche Anzeigen öffnet ein Fenster, in dem Sie sich die Details des Zertifikates ansehen können.

 

Weiterhin stehen Ihnen folgende Manipulationswerkzeuge zur Verfügung:

(Manche Funktionen sind nur zugänglich, wenn mindestens ein Zertifikat durch anklicken markiert ist)

  • Importieren
    Hiermit hängen Sie ein weiteres Zertifikat an den Schlüsselbund, das als Datei auf einem Speichermedium vorliegt.
  • Backup / Backup von allen
    Mit diesen Funktionen speichern Sie das ausgewählte Zertifikat bzw. alle vorhandenen Zertifikate als Datei ab.
    Im nächsten Abschnitt wird diese Möglichkeit genauer beschrieben.
  • Löschen
    Damit löschen Sie das ausgewählte Zertifikat.

Zertifikat sichern

Es empfiehlt sich, das Zertifikat abzuspeichern (z.B. auf Diskette) und an einem sicheren Ort aufzubewahren.

Außerdem ist dieses Vorgehen erforderlich, wenn Sie das Zertifikat an Thunderbird übertragen wollen.

 

Dazu wählen Sie das zu sichernde Zertifikat aus und klicken auf die Schaltfläche Backup (siehe vorige Abbildung).

Es öffnet sich ein übliches Explorer-Fenster um den Speicherort und den Dateinamen auszusuchen. Die Datei wird im Format PKCS12 gespeichert und erhält die Namenserweiterung p12.

 

Sobald Sie die Angaben bestätigt haben, verlangt Firefox das Master-Passwort für den Zugriff auf den privaten Schlüssel.

Anschließend werden Sie noch aufgefordert, die zu speichernde Datei über ein Backup-Passwort abzusichern.

 

Dabei versucht die Maske die Qualität des Passwortes abzuschätzen.

Das Passwort sollte natürlich möglichst sicher sein, damit Unbefugte es möglichst schwer haben, an den Inhalt der Datei heranzukommen, falls sie in falsche Hände geraten sollte.

Das folgende Fenster ist eigentlich als Erfolgsmeldung gemeint, kommt aber als Warnung daher und meldet statt der Sicherung die Wiederherstellung der Zertifikate. Wenn man's weiß, ist ja alles gut...

Zertifikat in Thunderbird importieren

Starten Sie Thunderbird und öffnen Sie Extras / Einstellungen.

Dort wählen Sie die Kategorie Datenschutz und klicken auf die Schaltfläche Zertifikate.

Das Fenster des Zertifikatsspeichers öffnet sich. Die Darstellung ist identisch zu der in Firefox.

Nun klicken Sie auf die Schaltfläche importieren und suchen mit Hilfe des angezeigten Windows-Explorers die zuvor gesicherte Zertifikatsdatei.

 

Sie werden gebeten, das Master-Passwort für den Zugriff auf den Zertifikatsspeicher einzugeben.

Anschließend wird noch das Backup-Passwort verlangt, das für den Zugriff auf die Zertifikatsdatei nötig ist.

Nun erfolgt die Abschluss-"Warnung", die keine ist...

... denn das Zertifikat wird im Speicher angezeigt:

Zertifikat in Thunderbird aktivieren

Da ein persönliches Zertifikat eng mit einer Mailadresse verknüpft ist, wird das soeben importierte Zertifikat nicht in den globalen Einstellungen zugänglich gemacht, sondern in den Einstellungen des zur betreffenden Mailadresse gehörenden Kontos.

 

Sie öffnen dazu mit der rechten Maustaste auf dem Kontonamen die Konto-Eigenschaften:

Beim Klick auf den Menüpunkt Eigenschaften öffnet sich folgendes Fenster:

Wählen Sie hier die Zertifikate aus, mit denen Sie unterschreiben bzw. verschlüsseln wollen. In der Regel handelt es sich in beiden Fällen um dasselbe Zertifikat.

 

Legen Sie auch fest, ob Sie grundsätzlich unterschreiben bzw. verschlüsseln wollen. Üblicherweise wird die gezeigte Auswahl verwendet.

 

Damit ist die Grundeinstellung für dieses Konto durchgeführt.

 

Nun ist noch zu zeigen, wie Sie beim Schreiben einer Mail diese Grundeinstellungen einmalig außer Kraft setzen können. Dazu gehen wir von einem Mail-Editierfenster aus und klicken auf das Symbol mit der Bezeichnung S/MIME.

Zunächst wird Ihnen gezeigt, welche Grundeinstellung für diese Mail übernommen wurde. Sie können für diese eine Mail dann die Einstellungen ändern, z.B. durch Klick auf Nachricht unterschreiben diese (hier eingeschaltete) Option abschalten oder durch Klick auf Nachricht verschlüsseln die Beispieleinstellung auf Verschlüsseln umschalten.

 

Der nächste Brief wird dann wieder mit den Grundeinstellungen begonnen.