Forschungsthema "Alumniumschäume"

Projekt Textilkunst / Textildesign 2017, 6. Semester
Modul AKS 366 - Fraunhofer Projekt

Die experimentelle Auseinandersetzung mit dem Werkstoff Aluminiumschaum zielte darauf ab, unkonventionelle, designrelevante Gestaltlösungen für die Flächengestaltung zu generieren. Der innovative Werkstoff sollte entsprechend seiner spezifisch optischen, haptischen und ingenieurtechnischen Eigenschaften umfassend untersucht werden. Dabei standen die materialästhetischen Eigenschaften besonders im Fokus der Auseinandersetzung. Unter Einbeziehung textiler Techniken wie auch unkonventioneller Bearbeitungsmethoden wurden Anwendungspotenziale hinsichtlich Form, Farb- und Materialeinsatz entwickelt und angewandt. Im gesteuerten Prozess von Analyse, Entwicklung und Erprobung entstand eine große Vielfalt neuartiger autonomer Flächen im definierten Format von 40 x 40 cm.
Die Ergebnisse der studentischen Arbeiten konnten am 27. September 2017 auf der Werkstoffwoche Dresden innerhalb des Symposiums „Zellulare Metalle – Praktischer Einsatz und anwendungsnahe Entwicklung“ erfolgreich den Kongressteilnehmern präsentiert werden. Die gezeigten Flächenentwicklungen stellten eine viel beachtete unorthodoxe Verbindung zu den auf dem Symposium diskutierten Aspekten der Anwendungsbezogenheit von Werkstoffen her. Das von Dr.-Ing. Olaf Andersen und Dr. Thomas Hipke geleitete Symposium bildete gleichzeitig den Rahmen eines vom Projektpartner Khalil automotive ausgelobten studentischen Design-Wettbewerbes, in dessen Folge der erste Preis (nach einem Voting der Kongressteilnehmer) an die Studentin Clarissa Maul vergeben werden konnte.

Großer Dank gilt unseren Projektpartnern, ohne deren Unterstützung das Projekt T1 nicht in dieser Qualität hätte realisiert werden können.

Wir danken dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugtechnik und Umformtechnik IWU (Chemnitz), dem Designstudio Khalil automotive (Herrenberg) und der Fakultät Kraftfahrzeugtechnik der Westsächsischen Hochschule Zwickau.