Praxis+ Das interdisziplinäre und interkulturelle Praxisprojekt zur Förderung des Übergangs in den regionalen Arbeitsmarkt

Das Projekt „Praxis+“ ist das Folgeprojekt von „Study and Stay in Zwickau“ und soll die Betreuung der internationalen Studierenden beim Übergang in den regionalen Arbeitsmarkt gewährleisten.

Metaziel ist die Förderung des Übergangs von (internationalen) Studierenden in den regionalen Arbeitsmarkt des Landkreises Zwickau

Teilziele:

  1. Ausbau arbeitsmarktrelevanter Kompetenzen der ausländischen Studierenden unter Einbeziehung der Arbeitsmarktpartner
  2. Ausbau und Pflege des Netzwerks zwischen der WHZ und den regionalen Unternehmen
  3. Ausbau der Willkommenskultur an der WHZ und im Landkreis Zwickau

Inhalte:

1. Interdisziplinäre Praxisprojekte zur Verknüpfung mit der regionalen Wirtschaft

Kernelement des Projektes ist die Etablierung von interdisziplinären Praxisprojekten, die sowohl an internationale als auch an deutsche Studierende aus allen Fachrichtungen der WHZ gerichtet sind. Es können zwischen drei bis sieben Studierende je Projekt teilnehmen. Je Projekt sollten mindestens zwei verschiedene Fachrichtungen vertreten sein.

Die interdisziplinären Praxisprojekte finden außercurricular in einer regionalen Firma statt. Die Studierenden erarbeiten gemeinsam mit dem Unternehmen und einem betreuenden Professor eine konkrete Aufgabenstellung, die es selbständig zu lösen gilt. Pro Woche sind ca. 2 Semesterwochenstunden vorgesehen.

Ziel des Projektes ist es, dass die Studierenden mit ihren verschiedenen Sichtweisen, Problemlösungsansätzen und Kenntnisständen ein Projekt gemeinschaftlich lösen, in interdisziplinären und interkulturellen Austausch treten und dabei wichtige Praxiserfahrungen sammeln und ggf. Sprachkenntnisse verbessern. Am Ende des Projekts erhalten die Studierenden ein Praxiszertifikat und viele wichtige Erfahrungen. Die Unternehmen wiederum profitieren von den Projektergebnissen und sie lernen die Studierenden besser kennen, um sie gegebenenfalls für die Firma rekrutieren zu können.

Maßnahmen:

  • Gewinnung von regionalen Unternehmen und von insbesondere internationalen Studierenden für interdisziplinäre Praxisprojekte
  • Gemeinsame Eruierung von Ideen und Konzepten für die interdisziplinären Praxisprojekte (Unternehmen, Career Service, Studierende, Professoren)
  • Organisation und Durchführung von regelmäßigen Treffen von Projektteilnehmern (Auftaktveranstaltung, Projektstammtisch, Abschlussveranstaltung)
  • Unterstützung und Betreuung der studentischen Projektgruppen bei der Planung und Umsetzung der Projekte
  • Umsetzung von Marketingmaßnahmen, um Studierende und Unternehmen für Kooperationen zu gewinnen und um auf die Angebote des Career Services aufmerksam zu machen
  • Organisation einer jährlichen Abschlussveranstaltung, auf der die aktuellen Praxisprojekte vorgestellt werden

2. Beratung und Unterstützung

Insbesondere die internationalen Studierenden erhalten eine umfassende Beratung:

zu studentischen Praxisprojekten, Weiterbildungsangeboten, Erstellung von Bewerbungsmappen und zu möglichen Karrierewegen, Eruierung von Karrierewegen
bei der Vermittlung von Praktika, Nebenjobs und der Information zu regionalen Absolventenstellen, regionale Firmenkontakte, Hervorhebung von Hidden Champions und deren Vorteile sowie Verweise auf Unterstützungsangebote von der WHZ

3. Planung und Umsetzung von Informations- und Workshopveranstaltungen

Es sollen Informationsveranstaltungen und Workshops angeboten werden, die die Studierenden bei der Planung und Umsetzung der Praxisprojekte und beim Berufseinstieg unterstützen (z.B. Projektmanagement, Design Thinking, usw.)

4. Vernetzung

Die Vernetzung zwischen der WHZ, der regionalen Wirtschaft und mit regionalen Akteuren soll weiter ausgebaut und gepflegt werden.

Maßnahmen:

  • Gewinnung weiterer regionaler Unternehmen für die Praxisprojekte
  • Etablierung von interdisziplinären Praxisprojekten
  • Durchführung von (digitalen) Jobmessen
  • zu den Praxisprojekten Organisation von Kennenlern- und Informationsveranstaltungen

5. Verbesserte Willkommenskultur

Die Willkommenskultur an der WHZ und im Landkreis Zwickau (Sensibilisierung für andere Kulturen und Verhaltensweisen, Verringerung der Hemmschwellen bezüglich ausländischer Bewerber) soll durch folgende Maßnahmen verbessert werden:

  • Förderung des Austauschs zwischen deutschen, den internationalen Studierenden und den regionalen Firmen durch die Zusammenarbeit in den Praxisprojekten
  • Organisation eines Sprachenstammtisches zur spielerischen Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse und zur Vernetzung der Studierenden untereinander

Weitere Informationen finden sich auf der Seite des Career Service.

Projektlaufzeit:
01.05.2022 bis 30.04.2023

Projektförderung:
Runder Tisch Fachkräftesicherung des Landkreises Zwickau/ Fachkräfteallianz; SMWA/ Sächsische Aufbaubank

Projektleitung:
Katharina Böttiger

Projektkoordination:
Susann Kühn