Hintergrund

Eurostat weist für Sachsen für das Jahr 2011 nur einen Anteil von 35,2 % der 30- bis 34-Jährigen mit einem Hochschul- oder vergleichbaren Abschluss aus. Zielwert der Europäischen Union sind 40 % bis zum Jahr 2020.

Der Sächsische Hochschulentwicklungsplan 2020 stellt fest, dass es grundsätzlich zwei Wege gibt, um die Zahl der Hochschulabsolventen zu vergrößern: die Zahl der Studienanfänger zu steigern und den Studienerfolg zu erhöhen.

Das Projekt „Förderung von Maßnahmen zur Steigerung des Studienerfolgs“ fokussiert letzteres.

Dabei betrachten und definieren wir Studienerfolg aus den notwendigen Sichten (Studierender / Absolvent, Hochschule, Unternehmen) heraus.

Studienerfolg lässt sich jedoch nicht alleine durch eine auf einen Zeitpunkt bezogene Messgröße valide erfassen. Vielmehr weist Studienerfolg eine Prozesskomponente auf und ist entsprechend eine Größe, die durch mehrere Messzeitpunkte und durch mehrere Messinhalte erfasst werden sollte.

Anhand des Student-Life-Cycle sind dies sechs Phasen: Studienwahl, Studieneingang, Studium, Studienabschluss, Berufseintritt und beruf­liche Entwicklung.

Im Projekt wurden neben der Erfassung und Bewertung der aktuellen Situationen (IST) der Soll-Zustand beschrieben und begründet. Daraus leiten sich unter Berücksichtigung aktuell laufender Maßnahmen neue Instrumente ab, die zur Steigerung des Studienerfolgs beitragen können.

Diese Informationen gingen in ein Gesamtkonzept ein, welches Voraussetzung für die Initiierung von konkreten Projekten zur Steigerung des Studienerfolges war.