Der Lebenslauf

Die Erstellung der Bewerbung beginnt mit dem Lebenslauf. So kannst du deine Daten sortieren und schon wesentliche Punkte für das Bewerbungsanschreiben herausfiltern. Der Lebenslauf ist das wichtigste Dokument in einer Bewerbung! Personaler schauen sich diesen meist als erstes an, denn er bietet den besten Überblick über den Bewerber. Daher gilt auch der Grundsatz: Im Lebenslauf sollte alles stehen, was auch im Anschreiben erwähnt wird.

Beachte folgende Kriterien:

  • klar (gut strukturiert/kategorisiert, lesbar, einfach zu verstehen)
  • prägnant (keine doppelten Einträge)
  • vollständig (alle wichtigen und relevanten Informationen sind enthalten, keine Lücken)
  • konsistent (keine Stilmischungen, selbe zeitliche Anordnung)
  • aktuell

Struktur und Inhalte eines Lebenslaufs

  • Adresse:
  • Email:
  • Telefon:
  • Geburtsdatum/Ort:
  • Nationalität:
  • Familienstand: (freiwillige Angabe)

  • Zeitraum (monatsgenau):
  • Firmenname:
  • Position:
  • Aufgaben: (sehr knappe, stichpunktartige Beschreibung)
  • Zeitraum (monatsgenau)
  • Name der Hochschule
  • Abschluss
  • Studiengang
  • Spezialisierung
  • ggf. Note
  • Zeitraum (monatsgenau)
  • Name der Schule
  • Abschluss

Es wird nur die Schule angegeben, auf der man die Hochschulzugangsberechtigung erworben hat, in seltenen Fällen alle Schulabschlüsse. Immer angegegeben werden aber Berufsausbildungen.

  • Fort- und Weiterbildungskurse, besondere Zusatzqualifikationen und -zertifizierungen; Führerschein(e). Wähle die für die Stelle relevanten Weiterbildungen aus.
  • EDV-Kurse sollten nur aufgeführt werden, wenn sie nicht älter als ca. 1 Jahr sind, außer bei komplexen Spezialprogrammen
  • EDV-Kenntnisse sollten ähnlich wie die Sprachkenntnisse nach dem Kenntnisstand aufgeführt werden z.B. ständige, regelmäßige oder gelegentliche Anwendung, Grundkenntnisse
  • Bevorzugtes Interessensgebiet aus dem Studium z.B. Programmiersprachen, etc. Wesentliches, was für den Job von Bedeutung ist

Sprachkenntnisse werden bewertet mit

  • Muttersprache,
  • verhandlungssicher,
  • fließend
  • konversationssicher
  • gute Kenntnisse oder
  • Grundkenntnisse

Angegeben wird immer das tatsächlich momentan beherrschte Sprachniveau. 

Eine andere Möglichkeit ist die Angabe des Sprachlevels gemäß des europäischen Referenzsrahmens, welche auch über Zertifikate nachgewisen werden können.

Ehrenamtliches Engagement und Hobbys können angegeben werden, müssen es aber nicht. Sie geben Auskunft über deine Softskills wie z.B. Organisationstalent, Kreativität oder Risikobereitschaft. Sie ermöglichen den Unternehmen zudem, etwas mehr über die Persönlichkeit des Bewerbers zu erfahren und werden daher grundsätzlich positiv gesehen. Bei Ehrenämtern (Engegemenets ind Vereinen, sozialen Projektes, Hochschulgremien - und initiativen,...) listest du diese am besten wie eine Berufserfahrung auf: Zeitraum, Organisation, stichpunktartig Tätigkeiten. Gerade als Berufseinsteiger sind diese Tätigkeiten für Unternehmen interessant.

Career Service

Markus Haubold
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Susann Kühn
Beratung internationaler Studierender, Projekt "Study and Stay in Zwickau"
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