Herzlich Willkommen an der Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften

Die Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften bietet die akkreditierten sechssemestrigen Bachelorstudiengänge (B. Sc.) "Pflegemanagement" und "Gesundheitsmanagement" sowie die Masterstudiengänge (M. Sc.) "Gesundheitswissenschaften" (konsekutiv) und "Angewandte Gesundheitswissenschaften" (weiterbildend) an.
Alle Studiengänge der Fakultät zeichnen sich durch eine gute Studierbarkeit, die Vermittlung von theoretischem und methodischem Wissen, in Verbindung mit dem Erwerb von hoher Sozialkompetenz, aus und sichern damit die Berufsfähigkeit (employability) unserer Absolventen.


Diversity Management als hochschulpolitisches und gesellschaftspolitisches Konzept zur Bewältigung sozialer Unterschiede und damit einhergehender Diskriminierung, bildet für die Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften seit Jahren eine Grundlage des täglichen Handelns. Die Fakultät sieht in jeder Studentin und jedem Studenten bzw. in jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter eine kreative Ressource und erkennt gerade in deren Unterschiedlichkeit eine kreative Spannung. Insbesondere die Ermöglichung von Partizipationschancen, Fragen sozialer Durchlässigkeit, Erhalt bzw. Abbau gesellschaftlicher Privilegien, Funktionalität und Legitimierung sozialer Differenzen sind handlungsleitend für die Interaktionen in der Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften.

Unser Motto: "Ein Gesunder hat tausend Wünsche, ein Kranker nur einen"

Dieses Sprichwort charakterisiert die Unfreiwilligkeit der Nachfrage und kennzeichnet die Verletzlichkeit des Kunden im Gesundheitswesen für qualitativ unterschiedlichste Angebote und Manipulation. Die Wiederherstellung von Lebensqualität für an der Teilhabe  beeinträchtigte Menschen verlangt immer die professionelle Berücksichtigung der Tatsache, neben den ökonomischen Eigen- und den Interessen der Organisation insbesondere die Interessen des Kunden zu verstehen und zu berücksichtigen. Diese berufsethische Begrenzung der ökonomischen ratio wird deutlich unterstützt durch die soziale Gesetzgebung und die damit geregelten Formen der Sozialversicherungen.


Lebensqualität bemisst sich nicht zuletzt an den Möglichkeiten des Einzelnen, am Leben der Gemeinschaft teilzunehmen. Für den behinderten Menschen ist deshalb gesellschaftliche Integration ein entscheidender Maßstab für Lebensqualität.


Die Profillinie LEBENSQUALITÄT, welche mit anderen inhaltlich begründeten Profillinien durch die Westsächsische Hochschule Zwickau in Zusammenarbeit mit dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) festgelegt wurde, vereint unterschiedliche Fakultäten und zeichnet sich dadurch aus, dass in den mit den Abschlüssen verbundenen Berufen zusätzlich zur technisch-technologischen und ökonomischen  Rationalität eine weitere soziale und/oder künstlerische Komponente entscheidend mitgestaltet wird.